Siegfried Reinbach

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Siegfried Reinbach
Siegfried Reinbach.png
Name Siegfried Reinbach
Spitzname Sieg
Rasse Mensch
Beruf Alchemist
Alter Gerüchten nach so alt wie Tare selbst
Haarfarbe trockenes angesengtes grau
Status Aktiv
Typ Spielercharakter

~ Symphonia ~

Wiki Hintergrundmusik

~ Geschichte & Hintergrund ~

Seit seinem Aufbruch nach Siebenwind sind inzwischen einige Läufe vergangen. Es muss etwa um Ende 27 n. K.Tb. Hilgorad gewesen sein, als der alte Mann seine gebrechlichen Füße auf den festen Boden der Insel gesetzt hat, mit dem Ziel einer neuen Herausforderung, oder einfach nur mit dem Wunsch nach einem Altersruhesitz. Er war ein Niemand auf der Insel, alt und ohne Bekannte, doch was er dort fand, war eine chaotische Mischung aus Abenteuer, Gefahr und Geborgenheit. Vielleicht die Art von Zukunft, wie er sie sich vorgestellt hat. Ehe er sich versah hatte er die Mittel erlangt sein Eigenheim und somit einen neuen Zufluchtsort für sich zu erschaffen.


Schwert, Stock, Wein und Trank Die Vorgeschichte eines alten Mannes, sein Aufstieg, sein Fall, sein Erbe.


Die Tore der Mandragora, seines eigenen Ladens in Brandenstein, waren geöffnet und boten vielerlei Waren für Abenteurer aller Art. Inzwischen hat der Alte mit seinem Geschäft einen gewissen Ruf erlangt, so sagen es ihm die Kunden, sei er doch über die gesamte Insel bekannt. Seine Kontakte reichen in die weiten Stollen der Binge der Dwarschim, bis hinter die düsteren Mauern der Stadt Finsterwangens. Gewollt oder auch nicht, man kannte ihn und dies brachte neben willkommenen Aufträgen auch die ungewollten Kunden ins Haus. Ruhm ist ein Leuchtfeuer das auf sich aufmerksam macht, doch die Kehrseite sind stets Schatten und Dunkelheit.


Falscher Heiland Die unvollständige Geschichte über Erpressung und Unterdrückung... und dem eventuellen Abstieg in das Milieu von Gaunern und Verbrechern.


Zu welcher Seite die wunderschöne Zenzl gehörte, blieb abzuwarten. Aufdringlich und schier ohne Scham trat sie vor Siegfried, machte ihm hübsche Augen und bat um ein Mittel gegen Hühneraugen. Doch was Sie sich erhoffte war für Ihn nicht von Wert, sein Streben galt etwas anderem. Aber vielleicht ging es ihm einfach zu schnell. Im Alter braucht es Ruhe und Zeit, von der Mensch eigentlich nicht viel hat, dennoch stieß er mit seiner dezenten Art auf die eiserne Narrenfreiheit seines Gegenübers.


Zenzl Polberg Ein Drama in zwei Akten

  • Akt I Eine Kurzgeschichte über Unzucht und unzensierte hemmungslose Leidenschaft unter den Augen der Öffentlichkeit und der Viere.
  • Akt II Unerfüllte und unerwiderte Liebe, Das Schweigen des alten Mannes.


Wenn ein Verrat geplant und die Intrigen aufgedeckt werden, tritt das Gefühl von Hoffnung ein. Ein Lichtschein, der uns mit heller Freude aufzeigt, dass das was kommen wird nur besser sein kann. Hoffnung verspricht Linderung und sei Balsam für die Geplagten. Doch wenn auf Balsam wieder Verrat folgt, dann kann selbst ein Mann der noch so viel im Leben gesehen haben mag, im Gefühl von Zweifel versinken. Die Gaukler des Obscurum et Spectaculum waren talentiert in den Augen der Öffentlichkeit, jedoch hinter den Fassaden ihrer Zelte, zeigte sich der wahre Kern dieser Halunken. Insgeheim planten sie an dem großen Coup, für den ein alter Mann bereit war, sein ganzes Vermögen aufs Spiel setzen. Der Köder? Ein ganz besonderes Ei.


Das Licht am Ende des Tunnels Unsere Zeit auf Tare ist begrenzt. Wir tragen sie auf unserem Rücken mit uns umher, wo sie schwerer und schwerer wird. Eine Last unter der wir früher oder später einzubrechen drohen.


Es sind zwei Wochen vergangen nach den oben umschriebenen Ereignissen und das Leben des alten Mannes geht weiter ungeachtet der Dinge die geschehen sind. Vergessen kann er es nicht, verdrängen wird nicht helfen um das Erlebte zu verarbeiten. Sich der Vergangenheit zu stellen mag Trost bringen, doch gehört dazu innere Größe. Man hatte ihm übel mitgespielt und sein Ego, sowie sein Vertrauen haben unter der Exkursion massiv gelitten. All das folgt ihm auf Schritt und Tritt, wie Geister der Vergangenheit die an ihm haften und nicht mehr ablassen wollen. Es plagen ihn...


Zweifel & Sehnsucht Ein Moment der Ruhe und Besinnlichkeit. Was bleibt wenn Fragen ungeklärt verweilen.

~ Bücherregal ~

Im Labor der Mandragora befinden sich Regale in denen zahlreiche verschiedene Bücher, Schriftrollen, Briefe und andere bizarre Objekte gelagert werden. Die meisten davon mögen zusammenhanglos wirken, einige wenige hingegen befassen sich mit identischen Themen. Es ist eine interessante Sammlung die stetig zu wachsen scheint und mit den Jahren immer mehr an Größe gewinnt. (Es ist durchaus möglich IG an dieses Wissen zu gelangen)

Aufzeichnungen & Schriften über den Dämon Orgolosch







Schriftstück I, datiert auf den 22. Duler 29 n.K.Tb Hilgorad

Die Wurzeln sind das Werk eines unbenannten Dämons aus derm Reich der verdorbenen Erde. Die bisher einzig bekannte Erscheifungsform des Dämons ist als alter Zwerg in brauner Robe. Der Dämon spricht das Galadonische auch wie für Zwerge typisch, mit Verweisen auf seinen Bart und eingestreuten Worten aus der Zwergensprache. Der Grund für dieses Verhalten ist bislang unbekannt.

Der Zwerg ist die größte Gefahr nach dem Dunkeltief und uns wurde vorhergesagt, dass er zum nächsten Dunkeltief das Ende der Insel herbeiführen wird, wenn er bis dahin nicht niedergerungen wird. Der Dämon hat sich eine Heimat weit im Osten der Insel gebaut, ein wucherndes Gebilde aus Ranken, dass nur mit einer kleinen Armee angegriffen werden sollte. Darüber hinaus wachsen auf der ganzen Insel im Erdreich ein ihm zugeordnetes Wurzelgeflecht, das inzwischen an einigen Stellen an die Oberfläche bricht. Während im Dunkeltief solche wütenden Ranken wild um sich schlugen, ist nach dem Ende des Dunkeltiefs nur von vereinzelten Angriffen berichtet worden.

Folgene Beobachtungen und Erkentnisse liegen über das Wurzelgeflecht vor:

  • Es ist an fast allen Stellen der Insel zu finden, wenn auch nur in den Ödlanden als dichtes Geflecht. In Finsterwangen ist es eher nur eine Ausläufer einer Wurzel.
  • Die Wurzeln und Ranken sind bislang nicht aggressiv und wehren sich auch kaum gegen Versuche sie auszurotten.
  • Die Wurzeln trinken Blut. Das getrunkene Blut fließt sehr langsam und verteilt sich durch das Wurzelgeflecht.
  • Wurzeln und Ranken, die vom Blut eines Opfers getrunken haben, zeigen die Angewohnheit, weiter nach ihrer Beute zu tasten und sich um dessen Glieder zu wickeln.
  • Sofern die Ranken direkt in Berührung mit offenen Wunden kommen und von dort Blut saugen, so knüpfen sie eine weitere Verbindung zu ihrer Beute.
  • Diese Verbindung ist verankert im Blut ihrer Beute und ähnelt in ihrer Natur einem beginnenden Dämonenpakt.
  • Solche Beute teilt ihre Sinneseindrücke mit den Wurzeln, scheut selbst vor Feuer zurück und lässt Wurzeln in ihrer Neue vor Feuer zurückweichen. Ohne solche Beute in der Nähe zeigen die Wurzeln deutlich weniger Reaktion auf Feuer.
  • Desweiteren teilt solche Beute mit Ranken, in denen ihr Blut fließt, Schmerz und andere Empfindungen. Diese Verbindung wirkt nur über eine kurze Distanz, aber Angriffe auf Wurzeln fügen dann ihrer Beute höllische Schmerzen zu.
  • Im Gegenzug empfindet die Beute das Wurzelgeflecht wie als einen Teil von sich und beschreibt dabei ein beruhigendes Gefühl. Diese Verbindung taugt nicht dazu, dass die Beute in die Lage versetzt wird, den Ranken selbst in irgendeiner Form Befehle zu übermitteln.
  • Wurzeln in der Nähe der Beute versuchen wieder eifrig weiteres Blut zu trinken, ohne dabei aber der Beute selbst Schaden zuzufügen. Trinkt eine Wurzel so von ihrer Beute, so überkommt diese ein durchaus angenehmes Gefühl.
  • Es wurden untote Tiere gesichtet, die ganz unterm Bann der Wurzeln stehen. Es ist auszugehen, dass das Beute der Wurzel immer mehr vom Drang getrieben wird ihr Blut trinken zu lassen und dabei verstirbt. Nach dem Tod vermag die Wurzel die Leichen zu ihrem Schutz einzusetzen.

So kann als Schluss gezogen werden, dass sich die Wurzeln vom Blut nähren, aber nicht nur von Hunger getrieben werden, sondern auch ein wie oben beschriebene Verbindung zu ihrer Beute anstreben. Über diese Verbindung ist das Geflecht in der Lage weitere Sinneseindrücke wahrzunehmen, ob diese Verbindung noch weiter ausgeprägt ist oder gar dem Geflecht ermöglicht, die Beute in weiterer Art zu beeinflussen, ist bislang unbekannt.

Der geteilte Schmerz mag dazu zu dienen, Angriffe gegen das Geflecht zu unterbinden. Das diese Ranken nicht versuchen ihre Beute zu ermorden oder zu verwunden und ihnen beim Bluttrinken ein angenehmes Gefühl übermitteln, deutet darauf hin, dass das Geflecht in diesem Schritt nicht an größeren Angriffen interessiert ist. Stattdessen ist es wohl derzeitiges Ziel der Wurzeln, weitere solche Verbindungen zu knüpfen und so verheißungsvoll wie möglich erscheinen zu lassen. Derzeit ist nur von Tieren bekannt, die Opfer und Beute dieser Verbindung wurden. Und so erklärt sich auch der Sinn dahinter, die Beute beim Trinken des Blutes durch beruhigende und angenehme Regungen zu besänftigen. Denn so kehren diese Tiere immer wieder zurück zu den Wurzeln und lassen sich leer trinken bis zum letzten Tropfen, um wieder zu kehren als untotes Getier. Es ist anzunehmen, dass die Wurzeln auch Menschen und andere beseelte Opfer alsbald auf diese Weise an sich binden werden.







Schriftstück II, datiert auf den 22. Duler 29 n.K.Tb Hilgorad

Das Ritual des Schülers schlug fehl aufgrund falscher Annahmen, dass den abgeschnittenen Wurzeln selbst noch ein Lebensfunke innewohnt oder wieder erweckt werden kann. Der Schüler war nicht in der Lage, arkane Kraft in ein abgeschnittenes Rankenstück zu zwingen, seine Anstrengungen nahmen keine feste Form an und verloren sich im Raum. Als Erkenntnis mögen wir daraus ziehen, die Wurzeln und Ranken sind gänzlich tot. Das dämonische Wirken hat keine Spuren und Strukturen in ihnen hinterlassen, die wieder zum Leben erweckt werden können. Wenn die dämonische Kraft entweicht, ob durch Trennung oder durch Reinigung, dann verbleiben nur tote Ranken. Das mag von Interesse für die Elementardiener sein, denn aufgrund dieser Beobachtungen ist deren angedachte Reinigung und damit Rettung des Geflechts wohl zum Scheitern verurteilt.

Nemses erschien zum Ende des Rituals und enthüllte folgende Dinge: Die Wurzeln haben nur ein Herz, der Sitz des Dämons und das Geflecht ist wie sein Gedärm. Nur ungetrennt vom Geflecht wohnt der Wurzel ein Leben inne. Die Wurzeln sind nur eine Erscheinung eines größeren Fluchs, der im Dunkeltief und mit dem Erscheinen des Reichs der faulenden Erde jeden Fleck auf der Insel berührt hat.

Mit den Beobachtungen des Bluthungers der Wurzeln und der Ansteckung, die sie mit ihren Opfern teilen, deutet sich an dass das eigentliche dämonische Wesen ihrer Natur nicht in dem Geflechts selbst steckt, sondern in ihrem Saft und dem getrunkenen Blut. Das Geflecht mag genauso nur ein übernommener Körper sein, wie die besessenen untoten Tiere und Monster in der Öde. Es mag entweder ein Zauber sein, der diesem Saft inne wohnt, ein Aspekt des Zergendämons selbst oder ein ihm höriger weiteres Dämon. Bei den nachfolgenden Versuchen das Geflechts zu schwächen oder zu vernichten ist es dann vielleicht vielversprechender, sich auf dieses Wurzelblut zu konzentrieren als die blose Vernichtung von Ranken und Gestrüpp.

Einmal sollten wir die Wurzeln von einem lebendigen Goblin trinken lassen, sodass wir dessen Blut und Fleisch genauer untersuchen können. Ziel soll es sein den Sitz dieser Ansteckung zu finden und ein Heilmittel zu finden. Zum Zweiten mögen wir über Wege beraten, das Geflecht und den Wurzelsaft zu vergiften und so den Dämon zu schwächen..







Ein Korb mit zwei Phiolen und Schriftstück III, datiert auf den 16. Trier 29 n.K.Tb Hilgorad

Andere Dinge haben uns von weiteren Untersuchungen abgehalten, mit dieser Nachricht erhaltet ihr zwei Proben vom Blut eines Goblins. Die Phiole, die mit I gekennzeichnet ist, enthält Blut frei von jedem Einfluss der dämonischen Wurzeln. Die Phiole, gekennzeichnet mit II, enthält eine Probe von seinem Blut etwa eine Woche nachdem eine Ranke vom ihm trank.

Dem Goblin wurden Proben aus seinem Blut vor der Ansteckung entnommen. Er war ruhiggestellt durch Mittel in seinem Essen. Von diesem trank eine Wurzel nur wenige Momente lang, ehe er aus ihrer Umklammerung gerissen wurde. Nach einer Woche waren erste Veränderungen an diesem Goblin festzustellen. Er wirkt kräftiger und gesünder, die Mittel um ihn ruhig zu stellen haben zu großem Teil ihre Wirkung verloren. Der Kontakt mit der Wurzel hat ihn erstaunlich gestärkt, er wirkt gar in besserem Zustand als bei seiner Gefangennahme. Der Blick in seinen Augen scheint ebenso klarer und deutet auf einen wachen Geist hin, wie auch sein Verhalten. Er zeigt keine Anzeichen von Wahn, üblem Einfluss oder Besessenheit. Es ist kein Anzeichen zu erkennen, dass ihn irgendeine Sucht wieder zu den Wurzeln ruft. Eine weitere Probe seines Blutes wurde entnommen und präpariert.

Der Versuch auf anderem Wege ein Gift in die Wurzeln zu bringen, welches bei Lebendem das Blut stocken lässt und so zu einem verzögerten Tod führt, zeigt bislang kein Anzeichen einer Schwächung des Gewächses. Die Beobachtungen am angesteckten Goblin, seine Genesung und neu erworbene Resistenz gegen Mittel zur Ruhigstellung lässt vermuten, dass der Saft der Wurzeln Gifte gar zu neutralisieren vermag.

Die Beobachtung der Erstarkung des Goblins passt nicht so recht zu den bisherigen Beschreibungen von geschwächtem und Untoten Getier in der Öde nahe des Herzens des Dämons. Sein Plan und sein Vorgehen mag sich also geändert zu haben, anstatt einer dahinsiechenden Armee scheint er nun vielmehr eher gestärkte, gekräftigte und vitalisierte Kreaturen für seine Absichten einzuspannen. Es würde uns nicht überaschen, wenn alsbald die Bestien, Monster und Tiere dieser Insel sich erstaunlich kräftiger und gefährlicher zeigen als bisher.

Euch steht frei all dieses Wissen mit wem auch immer zu teilen, Meister Reinbach. Gelänge es euch den Einfluss des Wurzelsafts aus dem Blut seiner Opfer zu brennen, wäre wohl eine große ungewisse Gefahr von uns gebannt. Seid daran erinnert, dass bislang keinerlei Heilmittel bekannt ist. Wenn ihr glaubt, eure Forschungen würden von Zugang zu diesem angesteckten Goblin profitieren, so lässt sich darüber gewiss sprechen.

Sullin

Aufzeichnungen über das Rauschmittel "Braunes Pulver"







Ein dünnes gebundenes Buch. Auf dessen Buchrücken steht geschrieben: "Braunes Pulver", datiert auf den 3. Carmar 28 n.K.Tb. Hilgorad

Das Buch umschreibt die Forschungen und Untersuchungen von Siegfried Reinbach an einer braunen Substanz, später bekannt als das Braune Pulver.


Der Beutel den man mir für weitere Untersuchungen gegeben hat, gibt bereits aus nächster Nähe einen scharfen Geruch von sich. Dieser kann eindeutig einer Form von Schimmelbildung zugeordnet werden. Scheinbar konnte der Lederbeutel nicht gänzlich die Feuchtigkeit abwehren, wodurch die Überreste vom Inhalt des Beutels überwiegend vermodert sind. Vielleicht ein Hinweis das die Anteile die verwendet wurden ausschließlich pflanzlich sind? *ein kleiner Kringel ist neben dieser Zeile zu finden*

Unter dem scharfen Geruch sticht noch eine weitere Note hervor, ein erdiger, vielleicht pilziger Geschmack liegt in der Luft. Könnten es Schimmelsporen sein? Augenscheinlich ist kein Schimmel sichtbar, die Annahme liegt nahe das sich unter den verwendeten Reagenzien pilzige Substanzen befinden. *wieder ein kleiner Kringel neben der Zeile*

Mehr kann dem Geruch in dieser Form nicht entnommen werden. Beim zusammentragen der im Beutel befindlichen Reste, zeigt sich abermals das der Inhalt aufgrund der Feuchtigkeit klumpig ist, beinahe einer braunen Paste gleich. Bei näherer Betrachtung lässt sich feststellen das die braune Masse im trockenen Zustand sehr fein zermahlen wurde. Jemand muss sich sehr viel Mühe gegeben haben da es beinahe einem Klumpen Mehl gleicht.

Schonendes erwärmen der Paste sollte dazu dienen ihr die Feuchtigkeit zu entnehmen. Der Prozess zeigt Wirkung, der Anteil an Flüssigkeit scheint zu verfliegen. Die Masse wird poröser und gleicht nach dem zerbröseln eher dem was man unter einem Pulver versteht. Weiteres Erwärmen wird unterbunden um die Gefahr zu umgehen das es verbrennen könnte. Der Scharfe schimmelige Geruch scheint durch das fehlen der Flüssigkeit eingedämmt, jedoch nicht gänzlich verschwunden. Was jedoch markanter hervorsticht ist das pilzige Aroma. *abermals das kleine runde Symbol*

Die trockene Form wird genauer untersucht. Bei eingehender Betrachtung ist zu erkennen, das das eigentliche braune Pulver leichte Verfärbungen aufgrund unterschiedlicher Farbpigmente aufweist. Eine weitere Geruchsprobe. Aus irgendeinem Grund scheint das pilzige Aroma meinen Appetit anzuregen. Ich sollte beizeiten eine Mahlzeit zu mir nehmen *der letzte Satz wurde gestrichen*

Die Farbpigmente in Form von feinen Körnchen scheinen, so ich es erkenne, weiß zu sein, einige dunkler. Es wird versucht die Farben zum Teil voneinander zu Trennen. Bei diesem langwierigen Vorgang stellte sich fest, das die dunkleren Körner teils dunkelblau, einige dunkelviolette Färbungen aufweisen. Es scheint das es mindestens Vier unterschiedliche Bestandteile im Pulver gibt. *der typische markierende Kreis*

Der überwiegend helle selektierte Teil des Pulvers fühlt sich beim zerreiben zwischen den Fingern mehlig an. Könnte es Mehl sein? Ein Geschmackstest sollte es beweisen können. Ja, es scheint Mehl zu sein, und Knoblauch? Es wäre denkbar das es sich hier um ein Bindemittel handelt *der bekannte Kringel taucht hier wieder auf*

Etwas in dem Pulver sorgt dafür das es an meiner Zungenspitze kribbelt, eine weitere Zutat? Es hält nicht lange an.Ein hohe alkoholische Lösung könnte Aufschluss über die weiteren Stoffe des Pulvers geben. Es ist eine unterschiedliche Schwere der Farbpigmente innerhalb der Flasche zu beobachten. Einige treiben an der Oberfläche, überwiegend dunklerer und brauner Färbung, andere scheinen sich tendenziell im Bereich des Flaschenbodens der Lösung abzusetzen, die Pigmente dort weisen eine dunkelblaue Färbung auf. Ein geringer Teil des Pulvers trennt sich von den anderen Stoffen und sinkt nur langsam auf den Boden, diese Pigmente kennzeichnen sich zwischen braun und violett.

Weitere Versuche mit Reganzien ähnlicher Färbungen wurden in einer zweiten Flasche mit der selben Lösung verglichen. Ein weiterer Geschmacksvergleich zwischen dem Pulver und Zutaten aus eigener Herstellung konnten den bitter, leicht fruchtigen Geschmack von Schwarzen Perlen und die herbe Note von totem Holz ausmachen. Ich bin mir sicher das die letzte Zutat Anteile von Pilzsporen besitzt.

Dies führt uns zu folgenden Inhaltsstoffen:

  • getrocknete Schwarze Perlen
  • Massel Eisen
  • zermahlenes Totes Holz
  • Sporen von berauschenden Pilzen
  • getrockneterKnoblauch
  • Mehl

Mit Rückblick auf die Reagenzien und deren Verwendungszweck ist es anzunehmen das der Schöpfer dieses Pulvers die revitalisierenden Eigenschaften der Kombination von schwarzen Perlen, Totem Holz und Massel Eisen nutzen wollte, so wie es auch in herkömmlichen Mixturen für erschöpfte Abenteurer genutzt wird, in Verbindung mit dem Nervengift einiger berauschenden Pilze, die eine Abhängigkeit beim Opfer hervorrufen sollen. Der Knoblauch wurde wie es scheint genutzt um der Stärke der Pilze entgegenzuwirken, was zweifelsohne in dieser Zusammenstellung notwendig war um die Opfer auf lange Sicht am Leben zu erhalten. Das Mehl scheint hier nur als Bindemittel zu fungieren.


Siegfried Reinbach

Zusammenhanglose Briefe und Schriftstücke







Ein nur noch schwach duftendes Schriftstück mit dem Titel "Abschiedsbrief"

Werter Herr Reinbach,

Leider war es mir in den letzten Tagen nicht vergönnt euch zu treffen. Das Schiff wartet und das Festland ruft nun nach mir. So möchte ich euch wenigstens ein paar Zeilen hinterlassen.

Es tut mir sehr leid, in welches böse Spiel ihr geraten seid – und dass ich eine Rolle dabei spielte. Ich hoffe inständig, dass ihr das Unrecht, dass euch geschehen ist, schnell überwinden und den Blick in die Zukunft wenden könnt. Ihr hättet euch noch einige glückliche Jahre verdient. Das Verständnis, dass ihr mir gegenüber zeigtet, zeugt von einem guten Herz. Schämt euch nicht dafür, denn es ist keine Schwäche, sondern gewachsene Lebensweisheit. Ihr solltet stolz darauf sein, das euch bittere Erfahrungen nicht zu einem Menschen machen konnten und können, der nur nach Gram mit sich herumträgt. Bewahrt euch die Neugier, die Hoffnung und das Staunen.

*Schwungvoll* Alena

PS: Sofern es in eurer Macht steht, sorgt bitte dafür, das diese Ehrfurcht gebietenden Kreaturen der Wüsteninsel nicht in die falschen Hände geraten. Sie könnten große Zerstörung anrichten. Mir graust es vor dem Tag, da ich vom Unheil lesen werde, das der Kobold mit seinem neuen Haustier irgendwo im Königreich angerichtet hat. Diese Wesen gehören in die Hände von niemand.

~ Liber Alchymia ~

Zwei schwere Holzscheiben die mit dunklem Leder überzogen wurden, umschließen wie ein Paar schützender Hände die dazwischenliegenden Seiten. Ein massiver Kodex in dem das gesammelte Wissen des Besitzers oder gar seiner Vorbesitzer aufgeschrieben wurde. Ein metallisches Buchschloss verweigert den Blick in das Innere und nur der Titel auf dem Frontdeckel lässt einen ersten Eindruck erahnen. „Liber Alchymia“







Schwarze Perle (Rappendorn)

Beschreibung: Die Sträucher bekannt als Rappendorn an denen diese Früchte wachsen sind nicht zu selten anzutreffen. Manch einer hat sie beim Wandern am Wegesrand gesehen und vielleicht auch als einen Haselstrauch abgewunken und dies zurecht, denn für den gemeinen Wanderer scheinen sie ähnlich auszusehen. Doch die Unterschiede sind durchaus zu erkennen. So Fela flach am Horizont steht und ihr Licht abnimmt um sich im Abendrot zu verlieren, zeigt sich woher die Namensgebung dieses Gewächs kommt. Fällt nämlich das Licht im richtigen Winkel auf die Sträucher so spiegeln die Früchte ein dunkles Farbspiel auf ihrer glatten Oberfläche wider, wodurch der glückliche Betrachter den Eindruck von schwarz funkelnden Perlen erlangt. So mancher Abenteurer wurde so von seiner Neugierde gepackt vom Wegesrand gelockt nur um später wieder enttäuscht seiner Wege zu gehen.

Der Rappendorn besteht in den meisten Fällen aus mehreren Strängen die ein wenig auseinander wachsen, stellenweise aber auch schief und krumm miteinander verwoben sind wie ein wildes Geflecht. Die einzelnen Stränge sind mit kleinen nicht allzu spitzen Dornen gespickt an denen man sich weniger verletzen, jedoch mehr mit ungeeigneter Kleidung verfangen kann. Zur Blütezeit im Vitama tragen die Sträucher hängende, blassgrüne an einigen Stellen auch leicht braun-rötliche Blüten aus denen alsbald sich die Früchte bilden. Etwa drei bis vier dieser dunklen Kügelchen wachsen üblicherweise gebündelt an einer Stelle, gebettet in kleine jedoch widerstandsfähige grüne Blätter.

Die Früchte selbst bestehen aus einer festen, allerdings nicht gänzlich harten Schale und werden in den allermeisten Fällen etwa so groß wie der Daumen eines Zimmermanns. Beinahe vollständig rund wächst die schwarze Perle sehr dezent spitz zu, was aber nur bei näherer Betrachtung auffällt. Die Schale selbst ist glatt bis zu der Stelle hin an der sie mit dem Strauch verbunden ist. Das Ernten dieser Perlen ist leicht getan, ein festerer Griff und eine einfache Drehung aus dem Handgelenk trennt das ganze Bündel an Früchten vom Strauch ohne das beides beschädigt wird.

Geschmack: Leicht bitter und etwas sauer, so wird es meist umschrieben. Sind die Früchte zu reif werden sie mehlig, werden sie getrocknet, so nimmt die Bitterkeit ab, der saure Beigeschmack bleibt jedoch vorhanden.

Verarbeitung: mit einem scharfen Messer ist es durchaus einfach die äußere Schale aufzuschneiden um an das weiche Innere zu kommen. Dazu setzt man an besten die Schneide am hinteren Teil der Frucht an und schneidet nach vorn zum leichten Spitzenansatz, oder man schneidet ein Kreuz und bricht die Schale mit seinen Fingern auseinander um so an das Fruchtfleisch zu kommen.

Lässt man die Früchte trocknen, wird die Schale trocken und manchmal sogar brüchig in diesem Zustand hat man ein leichtes Spiel diese mit einem Dolch aufzubrechen. Die Früchte müssen zerstoßen und vorsichtig erhitzt werden. Zu heiß und sie brennen an, zu kalt und wir erhalten nicht das gewünschte Ergebnis. Der Brei kann mit etwas Wasser verdünnt werden, so man zu reife Früchte verwendet hat, jedoch sollte man nie zu viel hinzugeben und immer darauf achten das man das Fruchtfleisch nicht zum kochen bringt. In dieser Form kann es für Salben verwendet werden die von Außen einwirken sollen. Für hochwertige Tinkturen empfiehlt sich die Destillation da sich dünnflüssige und konzentrierte Stoffe besser verbinden.

Wirkung: Entgegen ihrer unschuldigen Art, lockern die Früchte in Salben aufgetragen Krämpfe und Verspannungen. Hochkonzentriert eingenommen wirken sie anregend und auf den Körper erfrischend . Mancher sagt ihnen eine ähnliche Wirkung wie Kaffee nach. Sie sorgen für ein waches, frisches und stellenweise ausgeruhtes Gefühl, wenn auch nur für eine sehr kurze Zeit.







Blutmoos (Drachenzahnmoos)

Beschreibung: Das Blutmoos, wie es von den Kräuterkundigen genannt wird, trägt diesen Namen zurecht, denn anstelle von grünen Blättern ziert dieses Moos ein Kleid aus verschiedenen Rottönen. Wie viele andere Moosarten liebt es feuchte Böden und Oberflächen, demnach wächst es vornehmlich in morastigen Gegenden, wie in der nähe von Sümpfen. Am häufigsten scheint es an der Rinde von Bäumen zu wachsen die vereinzelt stehen und so ungeschützter dem Wetter gegenüber ausgesetzt sind. Sollte man also einen solchen Baum erspähen, könnte es durchaus sein das man an der Wetterseite des Stammes fündig wird. Es gibt Geschichten von ahnungslosen Wanderern die dieses Moos erblickt haben und dachten der Baum würde bluten. Schreiend rannten sie davon da sie es für ein böses Omen hielten wodurch das Moos seinen Namen erhalten hat. Das Moos besteht aus vielen kleinen Sternförmig wachsenden und dich angereihten zarten Blättern und nimmt niemals eine größere Fläche ein wodurch diese Zutat eher selten und wenn nur in geringer Menge zu finden ist. Über den Morsan bildet sich das Moos stellenweise zurück und verfällt in eine Art Winterschlaf so sagt man und erst im Vitama beginnt es erneut zu erwachen. Nach einigen Monden bildet das Blutmoos gestielte Sporenkapseln die weit zwischen den Blättern herausragen als wolle es nach jemandem greifen oder beißen. Dies hat dem Moos auch den Namen Drachenzahnmoos eingebracht, da die Stiele an scharfe Zähne erinnern. So jemand oder etwas diese Kapseln berührt und sei es nur leicht, treten die Sporen aus und werden vom Wind fortgetragen.

Geschmack: Die Sporen erzeugen ein scharfes und stellenweise brennendes Gefühl auf der Zunge sowie im Rachen. So man den Geschmack darunter erkennen kann ist dieser herb und irgendwie muffig. Den blättern fehlt überwiegend die bissige Schärfe dafür gesellt sich ein mildes Kräuteraroma hinzu das geschmacklich an Rosmarin erinnert jedoch ohne die angenehme Süße.

Verarbeitung: Die Sporen des Mooses sind für uns von großer Bedeutung. Die abgetrennten Stiele werden dabei über ein Gefäß gehalten, wichtig ist dabei das es absolut windstill ist in der Räumlichkeit da die Sporen nur zu leicht davongetragen werden können. Wir halten die Kapsel über ein Gefäß und klopfen behutsam mit einem Stäbchen oder auch Löffel von oben gegen sie, um so die Sporen zu befreien. Diese werden dann mit ein klein wenig Alkohol und etwas Honig vermischt um der Schärfe entgegenzuwirken.

Jenseits der Sporen findet das Moos selbst auch Verwendung in unserer Arbeit. Man sagt den Blättern eine einigende Wirkung nach wodurch sie in getrockneter Form auch für einen heißen Aufguss geeignet sind. Diese reinigende Wirkung wirkt auch von außen auf den Körper ein. Um sich dies zu Nutze zu machen muss man das Moos vom hohen Wasseranteil befreien. Schonendes Trocknen sei hier anzuraten, jedoch muss man entsprechend viel Zeit mitbringen. Durch das Pressen und Zerdrücken sowie anschließendes filtern durch Tücher können wir uns schneller dem Wasser entledigen. Die ausgetretene Flüssigkeit kann destilliert werden um die restlichen reinigenden Stoffe vom Wasser zu trennen, wodurch wir ein aromatisches ätherisches Öl erhalten. Für das Wirken von außen auf den Körper verwenden wir jedoch das gepresste Moos. Auf Wunden aufgetragen hat es schon in so manchen Fällen Entzündungshemmende und lindernde Eigenschaften bewiesen. Es gibt genug Geschichten über alte Druiden und Kräuterkundiger Fey in denen das Moos auch in Salben verwendet wurde.

Wirkung: Die Sporen vom Blutmoos regen den Blutkreislauf an. Unser Puls steig und wir entwickeln ein Gefühl von Panik. Es gibt auch viele bekannte Fälle in denen Betroffene unter Halluzinationen litten. So man sich der Panik entledigen kann, ist die Wirkung in Verbindung mit anderen Stoffen durchaus von Vorteil.

Das Moos selbst hat wie oben beschrieben eine reinigende Wirkung und kann über den Mund eingenommen den Körper von innen reinigen und auch auf Wunden aufgetragen Entzündungen hemmen.







Totes Holz (Riens Harz)

Beschreibung: Totes Holz ist, wie es der Name verlauten lässt, ein abgestorbener Teil eines Baumes, meist Zweige und Geäst aber auch nicht selten größere Teile vom Stamm. Doch was wir Alchemisten suchen ist mehr als nur ein abgebrochener Zweig der auf einer Lichtung darauf wartet aufgehoben zu werden. Es heißt: „Wenn Ventus und Xan ihren machtvollen Tanz vollführen und die Stürme toben, dann passiert es allzu oft das eine Wurzel Riens aus Tares Rückes gerissen wird. Ein durch die Mächte der Enhor entwurzelter Baum ist meist kein Zufall, sondern der Wille der Götter.“ So oder so ähnlich erzählte es mir ein Druide den ich einst in Tiefenwald traf und nur widerwillig sein erstaunliches Wissen mit mir teilte. Nach zwei weiteren Bechern Absinth lockerte sich seine Zunge und er verriet mir das Tiere und Insekten aller Art und in jeglicher Vielfalt die Nähe dieses Sturmholzes suchen. Fast als würde Rien dazu aufrufen das man ihre Gaben nutze und nicht verschwende. Das verrottende Geäst wird zum neuen Nährboden für Käfer und Getier und wenn dies passiert, geschieht etwas geheimnisvolles. Ausgeschiedene Sekrete, werden vom Holz aufgenommen und verteilen sich in den vielen der durch Holzwürmer und Borkenkäfern gefressenen Tunneln. Im Inneren des Holzes bildet sich eine dem Harz ähnliche klebrige Substanz die mit der Zeit fester und seltener sogar porös wird. Die Rinde färbt sich dunkler, wird aber nicht zu trocken, das Geäst durchlebt eine Wandlung und dies ist es was wir Alchemisten Metamorphose nennen. Die Wandlung von einem pflanzlichen Stoff in einen anderen. Einfaches Holz wurde von den Enhor berührt und sie schenkten uns Riens Harz. Für viele scheint es auf den ersten Blick nur abgestorbenes und totes Holz zu sein doch der zweite Blick erzählt eine andere Geschichte. Woran erkennt man also dieses sogenannte tote Holz? Der Klang beim Klopfen auf Holz ist jedem bekannt, doch sollte ein kühles und leeres Echo erklingen, dann sollte man einen Blick hinein in das Innere werfen. Harz und kristalline Rückstände sind das wonach wir suchen.

Geschmack: Der Geschmack von Holz ist unverkennbar und dennoch steht die modrige Note der verrotteten Rinde über allem. Das Harz, so es sich gebildet hat, ist meist eine nicht gänzlich feste Masse die zwischen herb und sauer, jedoch auch mit einer typisch harzigen süße überrascht. Viele verschiedene Aromen haben sich hier verbunden und niemals gleicht Eines dem Anderen.

Verarbeitung: Das zweischneidige Schwert der Alchemie war niemals schärfer und tödlicher. Nur mit Vorsicht sei diese Reagenz zu verarbeiten, bringt sie doch so viel gutes wie auch Unheil mit sich. Brecht die Stücke auf, hier helfen ein Hammer und Meißel oder ein stabiler Dolch und ausreichend Kraft. Das güldene Harz im Inneren ist weswegen ihr euch die Arbeit macht, sollte es bereits Kristallinen gleichen umso besser, denn es ist ein Zeichen von hoher Konzentration und Qualität. Etwa einen Zyklus muss es im Wasser erhitzt werden und dann für weitere 2 Zyklen abkühlen und ruhen bevor es mit anderen Stoffen verbunden werden darf, jedoch darf es unter keinen Umständen kochen, lediglich sieden um sich langsam zu zersetzen. Das Verhältnis sollte hier sein 1 zu 10, von Harz zu Wasser. Lasst jedoch die Finger von der Rinde, sie hat in euren Tränken wenig bis gar nichts verloren! Sie bringt Unheil und Leid mit sich für jeden der davon kostet.

Wirkung: So ihr alles beachtet habt, könnt ihr auf die wertvollen Kräfte des Holzes zugreifen. Das güldene Innere verstärkt die einzelnen Eigenschaften einiger weniger anderer Stoffe um ein Vielfaches, sei es die heilende Wirkung des Ginseng oder der erfrischende Effekt der Schwarze Perle. Meiden solltet ihr die Rinde des Holzes, sie entzieht eurem Körper Wasser sowie andere Nährstoffe. Und ihr würdet unter Schwächeerscheinungen leiden. Es gibt Rezepte wo dies von Vorteil sein kann wie bei der Holzspansalbe, allerdings wird diese auf die besagten Stellen aufgetragen und nicht konsumiert, also Obacht!







Massel Eisen (Eisenblättchen)

Beschreibung: Die Pflanze von der wir hier sprechen nennt sich Eisenblatt oder Eisenblättchen und stellt eine der wichtigsten Rohstoffe in der Alchemie dar. Sie wird durchschnittlich etwas weniger als einen halben Schritt groß und siedelt sich oft in leicht bewaldeten, dezent schattigen Gebieten an. Jedoch ist sie nicht sehr wählerisch und so kommt es durchaus vor das man sie auch in weniger humusreichen Arealen vorfinden kann. Jede Pflanze kleidet sich je nach Größe mit etwa anderthalb bis zwei dutzend Blätter, die sich an feinen Stielen bilden welche vom Stängel seitwärts wachsen. Das Ende des Stängels ziert zumeist eine oder mehrere weiße Blüten, die sich sternförmig in fünf Richtungen ausbreiten. Die Blüten der Pflanze sind essbar, finden jedoch in der Alchemie keinerlei Bedeutung. Anders hingegen ist es bei den Blättern. Entgegen ihrer zarten Erscheinung speichern sie einen großen Teil an Wasser. Vom Stiel gelöst setzt schon sehr bald eine Verfärbung ein und das blasse Grün, springt über zu einem milden Braun wie es im frischen und kühlen Bellum üblich ist. Richtig gelagert jedoch färben sich die Blätter weiter und verlieren sich irgendwann in einem Grau. Der Blattform geschuldet, ziehen sich die Seitenrippen eines Blattes zusammen wie zwei Klauen die ineinander greifen. Dies hat zur Folge das die Blätter in ihrem gerollten Zustand wie kleine metallische Stifte, wie Nägel aussehen. Diese Form hat ihnen in der Alchemie auch den Namen Massel Eisen eingebracht.

Geschmack: Nicht nur die Farbe und Form lässt schon darauf schließen, die Blätter haben eine markante eisenhaltigen Note, sind jedoch selbst nahezu geruchsneutral. Der Geschmack wird in der trockenen zusammengerollten Form nur noch intensiver wodurch ein jedes Gemisch das Massel Eisen beinhaltet auch mit der wohl einzigen unangenehmen Eigenschaft zu kämpfen.

Verarbeitung: Die getrockneten Blätter können mit Daumen und Zeigefinger problemlos zerbröselt und so zerkleinert werden. In diesem Zustand bieten sie eine größere Angriffsfläche und können effektiv in einer Destille weiterverarbeitet werden. Es gilt hier ausschließlich sauberes und reines Wasser zu verwenden für ein gleichwertiges Ergebnis. Das Destillat das sich bildet fällt mit nur wenigen Tropfen enttäuschend gering aus weshalb oft eine sehr große Menge an Blättern benötigt wird um einen tauglichen Ertrag zu erhalten.

Wirkung: Die Verwendung von Massel Eisen selbst hat kaum eine Wirkung, jedoch wissen Gelehrte um ihre wundersamen Vorteile, die sich erst dann entfalten wenn es in Verbindung mit andern Stoffe in Kontakt gerät. So Verlängern nur wenige Tropfen des Eisenblättchens die Wirkungsdauer anderer Stoffe. Sei es die heilende Wirkung von Ginseng oder auch das kurzweilige erfrischende Gefühl der Schwarzen Perle. Gleichzeitig gilt es jedoch zu beachten das dies auch auf viele fragwürdige Reagenzien und Zutaten zutrifft, welche im schwarzen Buch der Alchemie gelistet sind und von denen eine ernsthafte Gefahr ausgeht. Geht daher stets umsichtig mit dieser Pflanze und ihrer Wirkung um, denn die Natur macht keinen Unterschied zwischen richtig und falsch.

Ein Warzensud geht an..









Klarion


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"Der gute Klarion, jaja. Trotz roter Haare noch so grün hinter den Löffel, das der Schmalz der Goblinohren in meinem Einmachglas vor Scham erblasst. Und dennoch ist er fleißig genug um ihn nicht herauszuwerfen. Sollte er das erste halbe Jahr bei mir überstehen, so weiß ich das meine investierte Zeit in ihn nicht gänzlich vergeudet war und vielleicht, nur vielleicht, mag aus ihm etwas anständiges werden das mein Werk und Erbe weiterzuführen weiß. Sein fröhliches Auftreten hat ihm bereits viele Freunde eingebracht, was mich persönlich sehr freut. Ein gescheiter und freundlicher Lehrling ist das beste Aushängeschild, neben der hohen Qualität meiner Waren natürlich, das ich mir wünschen kann. Trotzdem gibt es genug Gefahren auf dieser Insel die drohen ihn mir zu entreißen, ich hoffe inständig das er sich nicht von den falschen und hinterhältigen Mädchen dieses Eilandes ausnutzen und ablenken lässt. Er muss sich dem Ernst der Lage stellen und sich bewusst werden, das fleischliches Vergnügen nur kurzweilig, doch die endlosen Pfade der Alchemie die es zu entdecken gilt, von einem viel größeren Wert sein werden... doch wem sage ich das, in seinem Alter nannte man mich bereits den Hund von Ersont und das nicht nur wegen meiner feuchten Nase, ach ja die guten alten Zeiten... Klarion! Hast du die Treppe bereits gefegt? Wir müssen noch..."









Mirandil Federweiss

"Mirandil Federweiss … jaja an diesen Namen erinnere ich mich noch sehr gut. Großgewachsen, langes blondes Haar, er war der Verwalter im Rathaus von Brandenstein bis Freifrau Ruatha seine Aufgaben übernommen hatte. Das war kürzlich.. oder... ist es schon länger her? ..Ähm..ich weiß nie wann mir die Zeit einen Streich spielt oder ernsthaft mit mir umgeht. Jaja jedenfalls scheint er nicht mehr auf der Insel zu sein, was ein Jammer ist. Ich schätzte ihn für seine ruhige und gelassene Art, bei Elfen zwar nicht ungewöhnlich, jedoch unterstreichte es seinen Charakter sehr gut. Ich hoffe ich werde ihn eines Tages wiedersehen und bis es soweit ist, möge Shilor seinen schützenden Mantel um dich legen."









Lina Buchenwald


"Meine Liebe Lina, was für ein Felaschein sie doch ist. Hilfsbereit und sich für keine Arbeit zu schade. Für so ein kleines Mädel kann sie durchaus kräftig mit anpacken. Sie hat mir schon so viel geholfen, das sie dadurch einen ganz besonderne Platz in meinem Herzen eingenommen hat. Ich sollte mich unbedingt bei ihr erkenntlich zeigen. Sie sprach davon das sie irgendwas von mir haben wollte...doch ich kann mich nicht mehr so recht an diesen Teil der Geschichte erinnern..."









Medicas


"Ich lernte den Professor kennen als, er vor vielen Monden mein Geschäft in Brandenstein besuchte. Über die weiteren Besuche hinweg baute sich ein gegenseitiges Interesse an der Arbeit auf und man trat sich mit einem entsprechenden Respekt gegenüber. Er ist ein gebildeter Mann der sein Handwerk durchaus versteht. Seine Forschungen in Bezug auf den Wurzeldämon Orgolosch waren erstaunlich weit fortgeschritten und es hat mich überrascht, als er seine Ergebnisse, als auch die der Stadt Finsterwangen, bei meinem Besuch offenlegte. Man mag nicht den gleichen Göttern huldigen, dennoch war eine Zusammenarbeit im Angesicht dieser großen Gefahr, die absolut richtige Entscheidung gewesen"









Galdiell Sietarr

"Man sagt dem Orden der Vitama nach, das die Diener die lebensfrohe Gnade der Göttin selbst erlangt haben. So ich mir Schwester Galdiell ansehe und in ihrer Nähe bin, scheint das in der Tat zu stimmen. Sie ist stets gewitzt und zu Scherzen aufgelegt und obendrein hat sie immer noch ein Lächeln für einen alten Mann wie mich übrig. Ich bin froh das sie hier auf der Insel ist und unser oftmals trübes Dasein auf diesem verregneten Eiland mit ihrer Anwesenheit erheitert."









Maegwynn


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"Vorlaut, hübsch, schlagfertig, vielleicht auch naive, dabei dennoch tüchtig und sich auch für nichts zu schade. Das sind die Worte die Maegwynn wohl am besten umschreiben. Eine brisante Mischung die so manchen Junggesellen, der unvorsichtig ist, in eine Falle laufen lassen könnte. Sie ist der Schlag Dirne, mit der ich in meiner Jugend nur zu gerne auf Abenteuerjagd gegangen bin. Ach ja, die Zeit vergeht wie im Fluge und ehe wir uns versehen haben wir Schwert gegen Federkiel und ein melancholisches Lagerfeuer gegen ein Schreibpult mit Büchern eingetauscht...welch ein Jammer..."









Seherin Alena


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"Was bleibt wenn Verrat und Betrug sich paaren mit Habgier und Eigennutz? Wenn ich die Antwort wüsste, ich wäre um einiges reicher, sowohl in meiner Kasse als auch in meinem Verstand. Nach alledem was passiert ist, kann ich nicht sicher sagen welchen Platz Alena in meiner kleinen Welt eingenommen hat. Die Ungewissheit die sie in meinem Leben hinterlassen hat, ist wohl die schwerste Last, die ich seit längerem mit mir herumzutragen habe. Niemand wird sie mir abnehmen können, niemand mich ihrer Schwere entlasten bis ich mich selbst an ihr Gewicht gewöhnt habe und voranschreiten kann. Alena ist nun fort und obwohl dies das beste für uns beide ist, verfolgt mich ein Gefühl von Sehnsucht. Was weiß ich schon von ihr oder glaubte ich zu wissen, was ist wahr und was nicht..."

Von Freunden, Kunden und Feinden







Klarion


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"Toller Mensch"







Lina Buchenwald


"Ein lustiger alter Kauz. Obwohl ich glaube, das er es faust dick hinter den Ohren hat. Er schuldet mir immer noch eine Geschichte über seine Abenteuer und schiebt das gerne vor sich hin. Bestimmt hat er so viele tolle Abenteuer erlebt, das er gar nicht weiß wo er anfangen soll."







Seherin Alena


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"Ich hoffe, er hat den Betrug, dessen Opfer er wurde, verkraftet. Er ist ein fleißiger Mann und hat, so glaube ich, ein tolerantes, gutes Herz. Ich hätte gerne mehr über sein wendungsreiches Leben erfahren."