Mirila Mik-Honigzopf

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Mirila Mik-Honigzopf
Mirila Mik-Honigzopf Bild.jpeg
Name Mirila Mik-Honigzopf
Spitzname die alte Mik
Rasse Hobbit
Beruf Händlerin, Politikerin
Rang Bürgermeisterin
Titel Patrizierin
Glaube unbekannt
Herkunft Mikstadt, Hügelau
Kultur hügelauisch
Geburtsdatum 01. Dular 61 v. Hilgorad
Alter 91
Haarfarbe grau
Augenfarbe blau
Statur zierlich
Größe 101 Halbfinger
Status Aktiv
Typ Festlandcharakter

Mirila stammt aus der Sippe der abenteuerlustigen Miks und heiratete früh einen Händler namens Mallo Honigzopf, der eine lukrative Handelsgesellschaft auf Hügelau führte. Mirila überredete ihren Ehemann nach Rothenbucht umzusiedeln und nach einigem Zögern ließ sich dieser darauf ein. Schon vor 60 Jahren also zogen die beiden Halblinge in die Stadt der Großlinge und arbeiteten hart daran sich eine Stellung in der Stadt und im Handel zu verdienen. Mit dem stillen Fleiß Mirilas und der freundlichen Art Mallos sollte ihnen das dann auch nach einigen Jahren gelingen und beide führten ein, für einen Hobbit zwar außergewöhnliches, aber dennoch beschauliches und gutes Leben.

Als sich Cortan von Galadon lossagte und den Krieg begann, war das Lehen Rothenschild eines der ersten Angriffsziele und Rothenbucht wurde von cortanischen Truppen grausam erobert und geplündert. Graf Patrick von Rothenschild und seine gesamte Familie wurde dabei getötet, sein Lehen unter die Herrschaft eines cortanischen Militärverwalters gestellt.

Im Zuge dieses Angriffs verlor Mirila ihren geliebten Mallo unter den Schwerthieben der Angreifer und ihr Lebenswerk stand am Rande des Ruins. Doch Mirila gab nicht auf, sie nutzte ihre alten Kontakte und das Geld ihres Hauses um eine Widerstandsorganisation gegen die cortanische Besatzung aufzubauen. Ihr Ziel war nicht etwa der gewaltsame Umsturz der Fremdherrschaft, sondern sie setzte ihre Mittel ein um Verfolgten Zuflucht zu gewähren und den galadonischen Truppen Informationen über die cortanische Kriegsführung zukommen zu lassen.

Als sich das Kriegsglück wendete und Cortan begann zu zerfallen, da näherten sich galadonische Truppen zusammen mit den Verbänden des Hetmanns Wulfhold um Rothenbucht zu befreien. Doch der cortanische Militärverwalter hatte seine Stadt auf eine lange Belagerung gut vorbereitet und war sich zumindest sicher, die Kriegsgegner sehr lange binden zu können. Mirila sah ihre Stunde gekommen und setzte ihr gesamtes Netzwerk in Bewegung. Wachen wurden geschmiert und betrunken gemacht und die grausamsten cortanischen Offiziere kamen durch Attentate ums Leben. Dies entfachte einen bürgerlichen Aufstand in Rothenbucht und Mirila wurde an die Spitze gesetzt. Die Stadttore wurden dem König geöffnet und er wurde als Befreier willkommen geheißen.

Angesichts der totalen Auslöschung der Familie des vormaligen Grafen und auch aus Dankbarkeit gegenüber dem Bürgervolk von Rothenbucht, erhob König Hilgorad I. ap Mer Rothenbucht zu einer Freien Reichsstadt und versah sie mit umfassenden Rechten. Die Bürger wählten Mirila Mik-Honigzopf zur Bürgermeisterin und seither führt sie das Patriziat der Stadt mit der sanften Strenge einer Mutter, aber auch mit der sprichwörtlichen Gewieftheit einer Rothenbuchter Händlerin.

Ihres fortgeschrittenen Alters bewusst, beginnt sie ihre zahlreichen Kinder und Kindeskinder an die städtische Politik heranzuführen und lädt auch immer wieder junge, abenteuerlustige und vielversprechende Hobbits anderer Sippen nach Rothenbucht ein um dort den Einfluss ihres Volkes zu mehren und auszubauen. Denn in der Bekämpfung der Nachfolgereiche Cortans sieht sie ihre höchste Pflicht zum Gedenken ihres verstorbenen Mannes.