Medicas

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Medicas
Medicas Bild.jpeg
Name Medicas
Rasse Mensch
Klasse Heiler
Beruf Magistratsmitglied Finsterwangen
Rang Professor
Gilde Die Akademie zur Linken
Glaube Angamon
Herkunft Falkenstein
Kultur Süd -Galadon
Alter 55
Haarfarbe Dunkelgrau
Typ Spielercharakter


Wissenschaftliche Abhandlungen







Abschlussbericht Kampf gegen den Magieverschlinger

Über das Bezwingen des boshaften und gefaehrlichen Magieverschlingers von Prof. Medicas 03. Triar 29 nach Hilgorad


es erscheint der Notwendigkeit erachtet dem grossen Siege der auf den Ruinen der Finsterwanger Burg gegen den s.g. Magiesauger oder Verschlinger errungen wart, als Ergebniss der continuierlichen militaer-wissenschaftl. Arbeiten der Akademie zur Linken zu sehen sei.

Die boshafte Natur eben jenem Magiesaugers lag es eigen, unserer machtwirksamsten Waffen - der Arkanen Magie, zu berauben und unwirksam oder gegenwirksam umzuwandeln.

Nach schmerzhaften Begegnungen unserer Novizen mit dem Verschlinger wart in jeglicher Hinsicht jener Erfahrungsschatz gewonnen, der von der unsrigen Magisterschaft ausgewertet und letzlich zum vollstaend. Siege fuhrte. Die Novizen der Erstlings- Studiengaenge wurden beauftragt blindlings Magie zu wirken um den Sauger anzulocken, weiterfort wurden sie dem Ausbildungs-Regiment der Reichgarde zugeteilt, um haendisch Waffen selbst zu erheben und nutzen zu lernen. Durch diesen Erfahrungsschatz, und dem Selbstlosen Opfer einiger Novizen fuer die Sache der Akademie und den Plan des HERREN offenbarte sich das auch ein Magiesauger jegliche Formen der Abwehr Physischer Angriffe von seiner eigenen arkanen Macht zehren musste. Die Erleuchtung durch den HERREN erfasste uns in Form der Erkenntniss das jene kommende Schlacht durch Schwert und Pfeil entschieden werden mussten. Keine Magie war zielfuehrend, keine Gebete an die Viere, sondern der Feste Glaube an unseren HERREN und dem Stahl in unserer Faust.

Nun gleichsam raechten sich die Unbillen der uns Böswillten, welche uns Scharen von Wasserwesen und garstigen Orks damaligst auf die Stadt haezten, hatten diese Angriffe jedoch zur Folge das Finsterwangen heuer mit modernsten Kriegsgeraete ausgestattet wart. So gebaren wir den Plane, sich dem unheilige Wesen an dem Orte an welchem am Wenigsten Schaden angerichtet werden könne, eine Ballistica zu installieren und die Reichsgarde auf diese Falle zu instruieren. Die Magier zur Linken aller Semester bereiteten gleichdessen eine Armee aus untoten Schuetzen vor, deren Wirkung dank arkaner Herkunft zwar begrenzt indes fuer Ablenkung sorgen sollte. Gleichsam die Stadt des HERREN auf der richtigen Seite waehnend, und wohl vom Wunsche getrieben sich das Wohlwollen des HERREN zu sichern, schlossen sich aus fester Überzeugung zahlreich Freie Buerger, Milizen und Völker unseren Plan an.


Bild fig.1 Der Heereszug wider dem Verschlinger auf dem Weg zur Burg Finsterwangen

Nun wiederrum opferte sich einer der unsrigen Novizen breitwillig, und im Wissen den Segen des HERREN an seiner Seite zu haben, indem der Selbigen arkane Fertigkeit anwendete und lockte mittels den wohlweislich erspendenten Arkanium formelnd Sprechend den magiesaugenden Widerling an. Und waehrend jene Kreatur sich gierig aufmachte den Novize auszusaugen, brach unser gerechter Sturm aus Stahl auf den Punkte genau auf das Wesen ein. Die Ballistica feuerte schwere Speermunition, die Bolzen und Pfeile der Söldner verdeckten den Himmel mit ihrer Schwarmdichte und am Boden forderte die Reichsgarde den Nahkampfe ein.

Der Plan erfuellte sich, der HERR wart mit uns, die Kreatur kuemmerte sich um jeden Pfeil und jedem Schwertstreiche und wart mit jeder Kuemmerung gleich eines Schwindsuchtleidenen schwaecher. Fast schien der Siege greifbar, als völlig im Geiste umnachtete Magier aus Brandensten zu ihrer Magie griffen welche freilich zugleich vom Magiesauger absorbiert und reflectiert wurde und jenem als Nahrung diente.

Doch dank dem HERREN und der durchschlagsfreudigen Ballistica konnte die Reichsgarde und Academie schliesslich dennoch den Verschlinger so weitig schwaechen und ueberwaeltigen und so SEINER Heiligkeit Nemses zum Fraße bereiten.


So konnte trotz des folgenden unwuerdigen Geschachers und gefeilsche der Bellum Diener um Arkaniumanteile, ein denkwuerdiger Siege errungen werden und ein weiterer Beweis der Ueberlegenheit der Academie Finstwangen mit ihren modernst. wissenschaftlichen Methodiken und dem Segen des HERREN diese Insel zum ewigen Friede und Wohlstande zu fuehren.







Studie: Spaltungsirrsinn bei Magiern

Feldstudie zur Einschaetzung des Vorkommens von Spaltungsirrsinn bei Vertretern der arkan begabten Menschen.


von Professor Medicas

1. Zielsetzung
2. Stand der wissenschaftl.Diskussion
3. Durchfuehrung der Studie
4. Ergebnisse der Befragungen/Untersuchungen
5. Schlussbetrachtung


1. Zielsetzung

Neutrale Untersuchung in wieweit Spaltungsirrsinn bei Vertretern der arkan begabten Menschen vorkommt und ob eine spezifische Pfadaffinitaet vorliegt.

2. Stand der wissenschaftl. Diskussion

Es sind keine wissenschaftl. Arbeiten ausserhalb der Akademie zur Linken zum genannten Thema bekannt.

Einzig die Akademie zur Linken Finsterwangen nimmt sich ganzheitlich und ihrer Verantwortung bewusst, jenem Thema an.

3. Durchfuehrung der Studie

Es wurden Arkankundige der verschiedenen Pfade unterschwellig und ohne Bekanntgabe der Studie befragt und beobachtet. Hierzu wurde zur Diagnostik das Vorhandensein von primaeren Symtomen der Gefuehlsamkeit von Unruhe, Angst/Sorgen, Denkstoerungen, Gedankenentzug/-Abbruch, Gedankeneingebung, Gedankenausbreitung und Willensbeeinflussung, sowie der sekundaeren Symptome wie Denkzerfahrenheit und Verfolgungswahn geprueft.

Leider konnten keine Probanden des elementaren Pfades oder der Scharlertanerie befragt werden, diejenigen sind der Studie daher vorlaeuf.ausgeschlossen.

4. Ergebnisse der Befragungen/Untersuchungen

Es wurden insgesamt zwei Dutzend Arkanfaehige der beschriebenen Pfade in den letzen sechs Monden beobachtet. Dies entspricht dem Aktiva der Insel.

4.1 Einzelergebnisse


4.1.1 Arkanbegabte der Graumagie

Beschwerde- und Symtomefrei: 50% Verdacht auf Spaltungsirrsinn: 40% Bestaetigte Diagnose Spaltungsirrsinn: 10%


4.1.2 Arkanbegabte der Schwarzmagie

Beschwerde- und Symptomefrei: 95% Verdacht auf Spaltungsirrsinn: 5% Bestaetigte Diagnose Spaltungsirrsinn: 0%


4.1.3 Arkanbegabte der Weissmagie

Beschwerde- und Symtomefrei: 0% Verdacht auf Spaltungsirrsinn: 33% Bestaetigte Diagnose Spaltungsirrsinn: 66%*


*abgerundet



5. Schlussbetrachtung

Die Untersuchungen zeigten eindeutig das nur eine verantwortungsbewusste Ausbildung und Foerderung der Magie, wie sie beispielsweisse in Finsterwangen stattfindet, die Gefahren der geistige Stabilitaet, hervorgerufen durch hoehren Zugriff auf arkane Macht entgegenwirken kann. Grade im weissen Zweige jedoch scheint eine gegenteilige Foerderung stattzufinden, in welche sich die armen Studierenden in Lage versetzen muessen, Uebel und Verschwoerungen ueberall mit Angst zu suchen mit eine sorgenvollen Blick ins Morgen, dessen Wahnhafte Steigerung angesicht vermeintlich erlangter arkaner Allmacht und damit dem Spaltungsirrsinn jegliche Tore oeffnen.

Der Verfasser der Studie empfiehlt dringens Magiefaehige ganzheitlich umfassend, verantwortungsvoll und mit Bicke auf die geistige Gesundheit in der Akademie Finsterwangen auszubilden. Auf das die Gerichte Siebenwindes zukueftig nicht mit derartigen Faellen beschaeftigen muesse.







Bericht Sectio legalis Fischwesen

Anatomischer Bericht "Fischwesen"

Ich erfülle hiermit die aufgetragene Pflicht der sezierenden Untersuchung als Vertreter der heilkundlichen Teilfakultät der Akademie zur Linken im Namen seiner Exellenz. Nachkundlich muss indes offen bleiben ob die Begrifflichkeit Sectio legalis oder Nekropsie gewählt werden darf, ist doch die Frage ob Tier oder Nicht-Tier weiterhin offen.

In der äussere Betrachtung ward ein fischartiges Humanoides Wesen von der Größe eines Hobbits zu erkennen, samt der durch die Selbstverteidigungsstreitkräfte der Stadt zugefügten Verwundungen durch Schwertstiche an welchen das Wesen wohl verschied.

Es war nach den Berichten zu aufrechten Gang befähigt. Die Beinmuskulatur und Knochenaufbau bei der inneren Betrachtung widersprachen dem Berichteten nicht. Lediglich die ausgeprägten Finger und Zehen waren entenartig mit festen Schwimmhäuten versehen. Die Fähigkeit zur filigrane Handarbeit schreibe ich den Wesen nicht zu. Rückenflossenansätze oder weitere Flossen waren nicht Nachweisbar.

Die Haut ist Schuppenartig, von fester Struktur. Haarwuchs war in keiner Richtung sichtbar, gleichsam Ansätze von Geschlechtsmerkmalen - jene waren weder äußerlich noch innerlich identifizierbar.

Für die Innere Besichtigung wurde der Brustkorb und Schädel geöffnet. Der Brustkorb wurde mit einen Y-Schnitte geöffnet und das vorhandene Brustbein, und die menschlich wirkende Rippen entfernt. Das Wesen besaß ein Herz erwartbarer Größe sowie eine Lunge und gleichzeitig eindeutig Kiemen. Die Fähigkeit zur Atmung sei schlussfolgernd in beiden Elementen möglich. Lunge und Herz waren durch Schwertwirkungen durchbohrt. Beide Verletzungen sind für sich bereits zum Tode führend.

Die Ohren sind unterentwickelte einfache Öffnungen an den Kopfseiten. Das Wesen besitzt keine Voraussetzungen für einen Lidschluss - ein weiteres Merkmal für ein in der Summe überwiegendes Leben im feuchten Elemente. Die spitzen Zähne und der Verdauungstrakt zeugen von in der Hauptsache räuberischer Ernährung. Das Gebiss hat keine Fähigkeit zum Zermahlen sondern scheint einzig für das herausreißen von Fleisch befähigt.

Für die Einschätzung der mentalen Fertigkeiten würde ich gerne das Gehirn mit jenem eines Hobbits vergleichen. Ein Vergleichsobjekt ist allerdings derzeit nicht lagervorrätig. Dieser Punkt ist also noch offen.

Als weitere Empfehlung wird eine magisch arkane Betrachung empfohlen.


gez. Medicas Leiter der heilkundlichen Teilfakultät der Akademie zur Linken Mitglied der Bürger-Selbstverteidigungsstreitkräfte Reichsgarde Finsterwangen







Bericht Sectio legalis Schwarzork

Anatomischer vollstaendiger Bericht "Schwarzork" fuer all jedem der Wissenschaftlich Interessierten, sonderngleich dessen was man ueber die Anatomie eines Orken ein je erfahren wollt.

Professor Medicas, Ltr.Heilkundl.Teilinstitut der Akademie zur Linken Finsterwangen

Bild



Einordnung:

Sectio legalis im Rahmen des de facto Kriegszustandes mit den Schwarzorken, sowie in Uebereinstimmung mit dem allgueltigen magistratischen Erlasses zur Daemonenbekaempfung.


Fundsituation:

Bruecke ausserhalb Brandensteines, unmittelbare nach der siegreichen Schlacht der freiwilligen Selbstverteidigungstreitkraefte sowie der Akademie Finsterwangens gegen die Schwarzorken. Jener gloreiche Sieg bewahrte Brandenstein vor einer Pluederung und Schaendung eben jener Schwarzorken.


Aeusserliche Betrachtung:

Eine kraeftiges humanoides Wesen mit typischen Orkenmerkmalen, geschaetztem mittlerem Alter, sowie maennlichem Geschlechtes mit ungepflegten Eindruck.


Gliedmassen waren vollzaehlig vorhanden, Haarwuchs gesammtkoerperlich nur spaerlicher Art, in schwarzer Farbe mit einzelnen grauen Einwebungen. Die Farbe der Haut ist als tiefschwarzes Pechgrau einzuordnen, die Haut selbigst ist in gaenze ueberfuellt mit Narben und verheilten Wundschaften unterschiedlichsten Alters. Die Haut hat eine stark ueberfettigte Oberflaeche. Dies wuerde die Beobachtungen im Kampfe bestaetigen das jene Orken empfindlich auf allerlei Feuer und Schadmagie reagieren.


Die Muskulatur wart bei Beginn der Section bereits verhaertet, die Totenstarre lag bereits vor. Totenflecken aufgrund der natuerl. Hautfaerbung nicht abgrenzbar festzustellen. Der Muskelaufbau des Torax und der oberen Gliedmassen ist betraechlich und ueberdurchschnittlich. Das Gemaecht ist unterentwickelt und ohne sichtbaren Befund/Auffaelligkeit.

Schaedel und Halspartie beweisen Merkmale der Orkenrasse durch massiven Unterbiss, raubtierartig vergroesserte Eckzaehne, einen gedrungener Hals mit im Vergleiche mit Galadoniern deformierten Kehlkopf. Ein Ueberaugenwulst sowie verkleinerte Ohren mit angedeuteten spitzen Enden vervollstaendigen das Orkenbild.

Auf dem Oberkoerper sind zwei fingerduenne Einstichstellen zu erkennen, welche der Form nach einer Rapierklinge entspringen koennten. Die Einstiche durchbrachen den Brustraum und dekompressierten beide Lungenfluegel. Der Schaedelbereich wurde linkerseits der Schlaefe durch massive stumpfe Gewalteinwirkung mehrphasig gebrochen. Sedimentspuren erlauben den Schluss, das jener Verusacher ein Gesteinsgolem war. Die Verletzungen des Schädels, sowie die Einstiche im Brustbereich werden beide schon vor der Oeffnung des Koerpers als lethal eingestuft. Die Nase wurd zu Lebzeiten mehrfach gebrochen, derer Nasenscheidewand ist krumm verwachsen.

Massive Mundfaeule mit Entzuendung der hinteren Backenzaehne war erkennbar.


Innere Betrachtung

Die inneren Organe wurden mittels Y-Schnitt freigelegt. Das Herz entspricht dem anderhalbfachen eines vergleichbaren Galadoniers mit dunkleren Muskelfleisch, jedoch innerhalb Orken-Norm. Die Lunge ist infolge gewaltsames Ein - und Ausdringens einer Klingenwaffe beidseitig zusammengefallen. Rest der Ringruestung wurden im Wundkanal gefunden. Dies bewiess den aesseren Eindrucke der Gewalteinwurkung durch einen ruestungsdurchstossenden Rapier. Die Leber zeigt Anzeichen von verfettung und beginnenden Verfalles. Die letzte Mahlzeit schniene aus in Honig gebackenen Rattenschwaenzen zu bestehen die als Gaenze verschluckt wurden. Anzeichen einer seit Tagen bestehenden Verstopfung im Enddarm. Uebrige Organe im Bauchraum unauffaellig.

Der Schaedel des Orken weisst eine dickere Knochenstaerke auf als vergl. Menschen, wenngleich die Schlaege des Golems diese Knochen aufknacken konnten und Splitter in das Gehirn rammten. Eine Genesung dieser Verletzung waere ausgeschlossen gewesen. Das Hirn entspricht nur der halben Groeße und Gewichtes eines Galadoniers. In der rosigen Hirnfarbe sind Gleichnisse mit der Elfenrasse erkennbar. Durch die geringe Groesse wird die Interlektleistung eher mit weiblichen Halblingen vergleichbar sein. Die Zwirbeldruese zeigt keine Auffaelligkeiten welche auf die Faehigkeit der Magieerwirkung schliessen lassen.


Ergebnis:

Jener untersuchte Orkenkoerper bestaetigte seine Rassezugehoerigkeit, die Todesuersache, sowie bisher bekannte Moeglich- und Faertigkeiten derer Bekaempfung. Die rein weltliche Anatomie ergab keinen Daemonenzusammenhang. Magische/Geweihtliche Betrachtung empfohlen.

Die Eignung als untoter Diener waere im Grundsatze gegeben.







Einweisung neue Clystierkunst

Neue Clystierkunst

Die Zunahme der Heilprocess-Eile bei gravierenden Säfte Ungleichgewichtigkeite sei unumgänglich, um das bereits wartenden koerperl. Ende noch aufzuhalten. Der meinigen Beobachtungen nach, kann ein jenes erreicht werden, durch das umgehen des allseits langwierigen Gallen-Saft An-und Abreicherungsprozesses mittels directen Zugriff auf den Blutsaft.

Hierfür sei eine Clystiertechnik erdacht in folgender Anleitung:

1. ein dynnes Rohr, kleinster Durchmesser schraeg

angeschnitten für schnellsten Wundeintritt.
Das Rohr sollt geaeubert sein, vom Drecke
und frueheren Blutresten.

2. ein Balg aus Leder, gefüllt mit Wirk-Tinktur

am anderen Ende jenes Rohres und nach Fuellung 
feste Umschlaufung mittels Lederriemen.

3. Antritt an die Wirkstelle, bevorzugt Gliedmaszen,

Eindringen in den Blut-canal, hiernach Verpressung ´
des Lederbalges und eindruecken der Wirk-Tinktur.

4. Abbinden und Wundverschluss


Der beschrieb.Process könnt wirkmaechtig bei Stymulation der Ausdauer fuer Beischlafe oder Haendel ebengleich Verwendung finden.

In zeitl. Ferne waere ein von Glasblaeserhand geschaffenes Hubgeraet(fig.II) denkbar als Ersatze für den Balg, ich empfehle dies mit einen Meister jener Kunst zu unterreden.


Prof.Medicas Ltr.Heilkundliches Teilinstitut der Akademie zur Linken in Finsterwangen


Beifuegungen:

fig.I Clystiergeraetschaft, komplettiert







Weisungen zum Erhalt innerkoerperlicher Reinlichkeit und ...

Weisungen zum Erhalt innerkoerperlicher Reinlichkeit und dem Entgegenwirken eines Saefte Ungleichgewichtes von Prof.Medicas Wandeltag, 28. Querlar 29 nach Hilgorad


Das Heilinstitute unseres lieben HERREN Angamon hat mit Blicke auf die leidliche Insellage
ein Ungleichgewichte zugunsten des Weiss-Schleimes festgestellt. Zur Reduzierung
und leicht. Anpassung jenes Saftgleichgewichtes werden folgend. Maßnahmen
für die Bewohner Finsterwangens gefordert:


1.
Wasser aus Quell, Zisternen und Weihern sollt nicht geschoepft eingenommen werden.
Respektiv gewonnenes Wasser ist erst durch erhitzen u. langes Sieden
in Genussbereitschaft zu versetzen.
Einmal gesied. Wasser sei unbenklich in Flaschen aufzusparen oder
für die Beigabe als Ingredienz anderweilig Speiss und Trank
zu gebrauchen.

2.
Kontakt m. ungesiedeten Wasser sei in Gaenze zu meiden. Fehlt indes
die Weile fuer den notw. Siedevorgang und dessen Abkuehlung, sei der Wechsel
der Kleidung und Parfumierung mit wohlriech. Oelen dem Besuch des
Zubers vorzuziehen.


3.
Bei Wundreinigung gelte die Finsterw. Vorschrift weiterfort,
Alkoholica hierfuer dem Wasser seit ein je her zu verwenden.


4.
Der Genuss von in Weihern und Baechen heimischen Getier sei nicht illegitim,
sofern jene noch lebend aufgefischt und einer erhitzenden Zubereitung
zugefuehrt wurden.

Viersäfte.png

fig1. Schemata Vier-Saefte-Lehre

Briefe an das Festland







Der erste Brief

Meine allerliebste Nalisa, ich schreibe Dir diese Zeilen in derzeitigen für mich schweren Stunden, in dem Wissen, wenn du meine Abwesenheit bemerken wirst und diesen Brief liest, das ich bereits unerreichbar fern auf einen Schiff zu fremden Gestranden unterwegs sein werde. Viele werden zunächst mein Verschwinden für unerklärlich halten, weil sich Liebende diesen Schmerz nicht antun wollen, oder weil das Verschwinden im Angesichts der Krankheit eines Angehörigen als ansehensverlustigend Niederträchtig angesehen wird. Doch bleibt es die einzige verbleibende Möglichkeit dein Leben und Ansehen zu retten, zu bewahren und für mich den angemessenen Preis zu bezahlen den deine Errettung gekostet hat. Wir kennen uns nun schon so viele Morsans schon zu Zeiten als ich Rekrut bei der Stadwache Falkenstein war und später meine Feldscherausbildung beginnen konnte. Wir schlossen damals den Bund und du folgest mir auch als Abenteuerwunsch und Zuwendung meiner Vorgesetzten uns nach vielen Götterläufen zu einen anderen Ende von Tare brachte. Wir waren den Vieren getreu auch und erst recht nachdem ich durch Empfehlung bei der heiligen Kirche Inquisition in Vandrien eintrat, um näheres Wirken mit den Vieren und ja auch ein Ansehensgewinn erhoffend.

Ich wusste du hattest Einwände, und auch ich bemerkte das es einen Unterschied gab für das, was als richtig geheißen und was als richtig gefühlt bestanden hat. Aber nein, keine Zweifel am Wirken der Viere bestanden zur damaligen Zeit. Denn ich spreche Wahr wenn ich sage das unzweifelhaft mein Glauben und Hingabe zu den Vieren am Höchsten stand in jener Stunde als du zum ersten Male über ein Unwohlsein klagtest. Doch keine Magenverstimmung keimte in dir, sondern das wahre Gegenteil deiner Schönheit und Reinheit in der gräßlichen Form einer Geschwulst die in dir wuchs, erst innerlich, dann sich aufbrechend nach Außen anfraß. Ich selbst war mit meiner Feldscherausbildung am Ende, und war ebenso wie die Heiler der Garnison ratlos. Der Schnitte in das falsche Fleisch und all die Tinkturen zeigen keine Wirkung, gleicherseits die Ehrfahrung meiner Ellermutter ihreszeichen Meisterheilerin welche ich um Hilfe bat.

Und je mehr wir taten, um so sinnloser erschien das Wirken, da immer mehr deiner äusserlichen Reinheit und Schönheit den offenen, lebenden aber unkontrolliert wuchernden Grässlichkeit wich. Ich betete zu den Vieren zu Vitama, auf das sie dir Widerstand gäbe und die Krankheit zurückweichen würde. Doch auch durchbetete und durchflehte Nächte halfen des Nichts. Welche schreckliche Prüfung hatten mir die Viere nur vorgelegt? Ich, der auf dem rechten Pfade immerdar wandelte, für König und Vaterland und immer für die Viere. Und welche Prüfung ward mit dir? Du meine Liebste, von dem Gemüt und Antlitz des Lichtes selbst, nie auch nur tangierend jedweder Unbill unseres unsteten Zeitalters. Ich konnte und kann den Gedanken nicht ertragen das du Blüte meines Lebens hier am Ende deines Weges angekommen seiest, verschandelt von einer Krankheitspest die man dem ärgsten Feinde nicht wünschen zu vermag auch im Augenblicke größten Zornes. Du wolltest selbst dein Dasein beenden, doch was anderwärts rechtschaffende Lösung sei, kann nicht für dich in Frage kommen. Sind doch die Seelen ein Abbild unserer Diesseitigkeit. Dein Kummer in verschandelten Antlitz will ich nicht auf Ewigkeiten wissen, noch könnt' ich es ertragen. Unsere Freunde und meine Kameraden spürten von meinen Gram. Auch Fremden gegenüber spiegelt mein Gemüt dein Leid wie die klaren Bäche der Gebirge Tares. Keine Schauspielkunst oder Beherrschungsübung konnte meine Gefühle verbergen. So wart mein Antlitz auch jenem Beschuldigten einer häretischen Glaubensrichtung den ich dem Glaubensgericht überantworten sollte, offenbart als offenes Buch. Ich weiß nicht was mich trieb jenem Verlorenen mein Innerstes anzuvertrauen, vielleicht ein Hauch von letzter Hoffnung mit Blicke auf dein zu erwartendes Schicksal. Und sei es Zufall, Schicksalswendung oder mein Lohne für die nie aufgegebene Hoffnung: jener Verlorene schlug mir ein Handel vor. Nein, ich war nicht leichtfertig, aber die Reise zum Glaubensgerichte umfasste mehrere Tage. Somit konnte ich die Zeit nutzen zu eruieren ob der Gefangene nur sein Leben vor dem Flammentode retten wolle oder wahrhaftig zu helfen vermocht. Einer Tagesreise vor dem Glaubensgericht entfernt, der Übrigen Bewachung entledigt, entschloss ich mich schließlich den Strohhalme zu ergreifen und führte den Mann an dein Krankenbette im Moment deiner seligen Nachtruhe. Zu Schwach und im Delirium bin ich sicher das du dich nie an dem folgenden je erinnern wirst. Nicht die unheiligen Dinge, aus den er seine Salben mischte, nicht die Verwünschungen und Anrufungen des Namenlosen und seiner Dienerschar. Und auch nicht meiner mit Blut besiegelten Abkehr vom bisherigen Dasein und Götterschirm. Denn der besagte Handel war nicht nur sein Leben und Freiheit, sondern auch mein Eide den Vieren abzuschwören um den Einen, dem der die Rettung meiner Liebsten verhieß, zu huldigen. Im letzten Augenblicke wollt ich noch den Handel stoppen, war noch in Unsicherheit mit deinen Leiden zu Angesicht, und erinnerte mich noch einmal an jenen Schrecken für was der Eine in meiner Erinnerung der Erzählungen des Klerus stand. Doch dann sah ich dich mit einen Male mit geschlossenen Augen lächeln. Ich schloss damals und schließe auch heute einen Trug aus - so sehr im Herzen berührte mich dein Anblick. War doch seit der Krankheit mir dein Anblick in deiner ureigensten Freude nie mehr untergekommen. Ich erkannte schlagartig die Irrlehre derer ich diente und das Geschenk das mir die Viere verweigerten aber der Eine fürwahr zu Füßen legte. Ich ließ den Häretiker, als der andere Teil des Handels, laufen und genoss deinen täglich verbesserten Krankheitslauf. Ich wusste ich kann wie meine Ahnen mich der Heilkunst verschreiben, doch nun mit der bisher unterdrückten Macht des EINEN Gottes nicht nur dir helfen meine Liebste.

Aber in unser Zeitalter der Unverständnis kann ich mein Geschenk nicht teilen, ohne sein Ursprung preis zu geben und damit auch dich zu gefährden. So kenne dein Geheimnis des Geschenkes deiner Genesung und wisse es waren nicht die Viere sondern meine ewige Liebe und der tatkräftige göttliche Einfluss des Sohnes von Bellum und Vitama.

Am Tage an jenem ich meine Kunst zu Meisterschaft perfektioniert habe, und das Königreich und Klerus den wahren Gott und seine bisherige Verleumdung erkannt haben, kehre ich wieder. Bis hiernach bereite dir keine Sorge, Feldscher werden immer gebracht mit bekannten Namen unter den Gläubigen oder als unscheibare Wache unerkannt unter Ungläubigen, aber immer in unendlicher und ewiger unversiegender Liebe zu dir meine Nalisa.







Fragmente des zweiten Briefes...

Meine Allerliebste Na[..], mit großen Bedauern und im Wissen und Hoffen auf das deinige Wohlwollen, angesichts jenes Schreibens hier zu welchen ich jüngst erst Weile nehmen kommt, so sende ich nämlichst die allerliebsten Grüße von dem Eilande Siebenwind. Deine Verwunderung mag groß sein, aber ich wart gezwungen der Vorsicht weilen zulassen, und nun, eingebettet in einen heiligem Kriege, fand ich nun die Kurzweil diese Zeilen für dich, Allerliebste zu verfassen. Ich spreche von Kriege aber es soll dir keine Sorgefalte bereiten, auf dem Eilande bedeutet Krieg für die Soldaten fast wesentliches an Ödniss und Stumpfsinn im ewigen Warten während die Götter und auch der weltliche Opponent sich zum größten Teile selbigst Beschäftigen. Für die meinige Berufung bedeutet dieses alle paar Tagstunden eine Salbe auf eine Läsion aufzutragen wenn des öfteren ein betrunkener und gelangweilter Streiter hingeschlagen druch Eigenes Verschulden wart. So verbring ich die Tagstunden auf Wacht, starre ins Einerlei auf den Händel wartend, welchen die Allmächtigen unter sich austragen. In meiner Selbst hält mich der Gedanke aufrecht in dein gesundenes Gesicht baldigst wieder schauen [....] dürfen. Und nun baldi[..]







Fragmente des dritten Briefes...

.. und als Sie abermals im Walde des Erbauers tätlichst scheiterten, begannen sie zu brandschatzen mit der verzweifelten Hoffnung auf das dieses Hinterniss wohl getilgt werden würde. Es ist nicht wohl auszusprechen welch großer Jammer einen jeglichen Gläubigen des HERREN wohl zu beherzigen ist, im Angesichts das dies schöne Land von Reitern zerwühlt und mit Rauch nun gefüllt sei. Doch freilich wart die Müh des Feindes vergebens, wenngleichst verrust, wurden die unsrigen Schanzen nicht durchbrochen. Und der obwohl der gehegte Wunsch des Feindes nicht aufgehen konnt, beschlossen wir gleichsam selbige Tat in den Rücken der Brandensteiner zu revanchieren. So folgten die Arkanen meiner Planung und wir translokalisierten uns zum Ausfalle hinter die feindlichen Linien und legten ein schnell ausbreitenden Öl-Brand im Rücken der Agressoren. Hiernach aus blinder Wut oder abermaligen Anfluge von Verzweiflung, -ich vermocht es nicht genauer zu bestimmen- wurd unsere Vorhut von schweren magischen Geschossen aus den Firmament belegt. Doch unsere Verluste waren gering, dem HERR sei Dank, und meine Kunst wart so nur wenig gefragt. Doch sendeten wir einen Geflügelten aus, mit dem ausdrücklichsten Wunsche mit alchemistischen Gebräu das Feldlager auszumerzen. Auch wenn es bei dem Versuch verblieb, stand die Botschaft wie eine Standarte im feindlichen Lager: Aber alles was man uns antat, was unsere verängstigten Bürgerschaft an Schaden zukomm sollt, es würde mit gleicher Münz zurückgezahlt!

Dir mag es wirr vorkommen, wenn ich von verängstiger Bürgerschaft Kund tue, wo doch der HERR über uns alle wachend seine Hand hält. Doch ich bin mildtätig den Leut von einfachsten Gemüte und dem Friede um Finsterwangen gewohnt, angesichts der nun brandschatzenden, schändenden und plündern Horden vor unseren Mauern. Da nun da ihnen bewusst wird, welch Schand und Boshaftigkeit hinter der geschaustellerten Freundlichkeit der Götzendiener zu stehen vermag, deren Daseinszweck jener sei des Fürnehmens und Willems die Gläubigen des HERREN untertänig zu machen, dem Feuertode zu überantworten und ihrer Hab zu erbeuten oder anderst tyrannisch und erbährmich mit ihnen zu willkürisieren.

Mich dünkt deine Erinnerung, oh Geliebte, weist ähnliche Tatschaft unsereins auf. Und doch ist unser jetziges Selbst in der Rückschau gegen vorherige Gestalt völlig fremd anzusehen....







Fragmente des vierten Briefes...

...präsumtiv wird unser vergangenes Sein es wohl aburteilen. Indes, spricht nicht die Ehrbarkeit hierfür Aug um Aug der Vergeltung anheim kommen zu lassen? Des Widerpartes Heereswurm unterliegt schliesslich auch, wenngleich goldgewandet, untoten Grossoffizieren. Also vermag es auch das unsrige Recht sein, alljene Seelen an welchen meine Kunst vergeblich schien, durch die Macht des HERREN -sein Name sei gesegnet- eine weiteren Anlass zu geben den Mantelsack und Klinge auch als blankes Gebein aufzunehmen, um immer wieder und weiter fort dem Feinde gleich der unerbittlichen Brandungen entgegenzubreschen. Und Schliesslich, dank der Gebete zum HERRREN allhier im friedgewohnten Finsterwangen und der Konzeption der Arkanen den Geiste eines Bären zur feurigen Entfaltung zu bringen, löste der Heerzug der Götzendiener sich mit heillosen Grausen zur Flucht gewand auf... ... Meine verehrteste Geliebte, ich bin versucht Dir die baldige Nachholung zu versprechen, doch muss ich vorherig sichergehen das der Siege einer abschließender Natur gehorcht und nicht doch noch ein ausbrennen ihrer Stadt und des Götzentempels als nötlich gehalten wird. Sei aber weiterhin gewiss das ich dich so unaussprechlich liebe, und diese Liebe über alljenes erhaben ist, welch die Götzen über uns zu bringen vermochten, und du immer in gänze und allwirkend Teil meiner Seele bleibst....







Fragmente des fünften Briefes...

.... und nun wollt's des HERREN Wunsches sein, insoweit der Tage der letzten Schlacht anbrechen sollt.

Wenngleich der großen Siege, als unserereins die untoten Diener der vier Götzen vertrieb, der berechtigt Hoffnung Auftrieb näherte nun begänne unsere Zeit, konnt dennoch so manchen die blose Bange im A?ntlitz erkennbar werden. Glänzten die Lagerhallen für unser Belagerungsmaterial, Brandflaschen, Pfeil und Bolzen doch durch tiefste Leere! Abergleich, meine verehrteste Geliebte, sei gewiss das ein Jeder hier den HERREN an seiner Seite und im Herzen weis. Und dazu für mich die meinige feste Zuversicht wieder mit dir vereinigt zu sein! Und dies just im Augenblicke alsgleich auf dem Einland in Gänze die Flagge des HERREN wehen sollt. Immer wieder wenn ich mich den Briefen für dich, meine Herzallerliebste Geliebte, wittme, so vermerke ich den irrigerweisse unlösbaren Wiederspruch bei jenem deine Liebe mich zum Glücklichsten und gleichermaßen Unglücklichsten Gatten auf dem Eilande hier macht. Aber wir zwei zugehörige und für alle Zeiten vereinigte Seelen können ruhigen Wissens jeden Gram beiseite wischen, auf das was Schlechtes geschehen mag und - der HERR verhüte- nie geschehen wird. So sollen wir beide, getrennt und doch so nah, eine Führbitte an den HERREN richten. Und ist dies getan, erfreue dich an der Vorstellung von dreien meiner Küsse. Einmal für deine Hand, eimal für deine Lippen und einmal für dein reines Herz. Und auf das in Bälde diese Vorstellung in Tatsächlichkeit Erfüllung finden wird.....







Der sechste Brief

Geliebter Stern meines Lebenslaufes,
in tiefster Zweiflung verfasse ich die folgend Zeilen, welche ich als letztes Schriftzeugnis meinersests an dich erdacht habe. Auch wenn Bösmeinende es vermuten könnten, so bin ich nicht der Narrei anheim gefallen im Glaube eben jener Brief würde dich, mein Fela-Schein, zu unser aller Lebzeiten ein je erreichen. Doch dennoch ist es ein Wohl mein Gedenk in diese Zeilen zu verbringen, um dem Gemüte als Optiat zu dienen; bleibt es doch summa weiterfort befürchtet der ewige Abschied zueinender in der unsbestimmten Sphäre. Im Geiste vermag ich für ewig unsere momentum herbeizurufen. Nicht nur deine vollkommende Körperlichkeit frei von Hüllen oder unsere umschlungenen Leiber in zerwühlten Bettzeug; sondern jeder Augenblicke in welcher nur dein Lächeln alleinig ein ganzes Königreiche samt das meinige Leben und Seelenheil für mich selbigst aufwiegen würde. Nach letzen Wohlverdienten Friede folgend dem glohreichen Sieg des HERREN und seiner Anerkenntnis im Reigen der Götter nutzend zog ich aus, Dich, derer Schönheit mich auch noch in Erinnerung zu blenden vermocht, unserem altes wohlgeliebtes Heime aufzusuchen. Zunächst an ein Irrtum glaubend, der sich baldigst darauf in Gänze auflöste, traf ich in unserem einst so trauten Heim mir fremde Leut an. Jenen Leuten war Dein Name und auch der meinige in Gänze Fremd! Der errichtete Mietzins ging an's städischen Magistrat direkt seit tagesgenau meiner ersten Abreise nach den siebenwindischen Eilanden. Was wart geschehen? Musstest du schweren Herzens die Flucht vor meinen Häschern ergreifen, und in der Eil jegliche Brücke ohne Hinweis abbrechen? Oder hat die unheilige Inqisition dich abgeholt, um Vergeltung für meine Zuwendung zum HERREN, Sein Segen über uns, einzufordern? Und das so nah vor dem Ende dieses verfluchten Zeitalters? Nein, ich vermag das alles nicht zu glauben, denn der HERR, in seiner unendlichen Weisheit und unverstandenen Güte, selbst verlieh mir einst die Macht und die Kraft Dein Leid und Qual auszuheilen. Dies konnt nicht zum Selbstzwecke sein!

Doch ich erkannte nun, das meine mannigfaltigen Schreiben der Verzehrung, welch wohl nie gelesen wurden, geschwiege ihr Ziel je erreichten; nie wart im Sinne unserens HERREN. Und nur der HERR - möge er auf ewig gepriesen sein- wird alleinig entscheiden, ob und wie unsere liebestollen Herzen wieder vereint werden könnten. Und dieser Felaschein am Horizont schließlich ist es, welcher mein jetzt schwarzes und gebrochenes Herz in Hoffnung weiterschlagen lässt.

Es schmerzt mich aber, keine besseren Nachricht geben zu können. Doch mache ich dem HERRN und Dir Allerliebste -gleich was sich ergeben wird- keinerlei Vorhaltung. Nicht weil ich deshalb schnöde Worte anhören müsst oder gar den Gram unseres HERREN auf mich ziehe, sonderngleich der Glaube mich in der Sicherheit einer Kindswiege bettet, um sorgfältig bewahrt dem wahrhaftigen Pfade des HERREN weiterfort zu folgen.

Auf Ewig nach dir verzehrend und dem HERREN vertrauend,
Dein liebender Gatte

Sonstige Briefe







Brief an Finsterwangen von der Front

An die werte Schülerschaft,

in Gleichsamkeit der unsrigen allgm. Effort des Eilandes zu Siebenwinde
jegliche Ungemach fernzuhalten,sonderngleich unsrige besonderst fokusierten
Mühewaltungen der Baronie die Front wider dem Wurzeldaimonium zu stärken,
mit Blicke auf die letzterzeit ver-ätherisierte Sporenattacken, ist es die
meinige Pflicht exactus an jenem Orte hier zu verweilen.

Seine Excellenzius portierte heilkundliche Accessories, hierbei und zugleich
mit der meinigen Feld-Apotheca sollt es ein leichtes für meinesgleichen
darstellen eine improv. Feldscherstube sowie Feld-Laboratorium wider den
Sporengiften zu errichten.

Der eurigen Aufgaben lass ich anheim fallen, die fortlaufende Ver-und Entsorgung
aller anfallenden Nötlichkeiten zu begleichen. Dem Unterrichte von Anatomica sei
eine Zeit des Verweiles ob meiner Rückkehr zugemessen.

Möge der HERR euren Bemühungen Flügeln verleihen unser alle Schicksal zu bestimmen.

Professor Medicas







Abschlussbericht Fronteinsatz der Heilk.Teilfakultät, Querlar 29 n.H.

- Keine Geheimhaltungsstufe, zur Vorlage Inselrat geeignet -


Bericht von der Front des Wurzeldaimonium


Meiner Verweildauer von zwei ganzen Wochenlaeufen erbrachte folgenden Arbeitsnachweise:

- Sporengift

Es erfolgte keinerlei neuer Angriff durch die Sporen, keine Giftwolken
oder anderweilige Übertragungen oder Vorkommen.
Dem HERRN sein Dank, Faelle von Sporensucht sind nicht aufgetreten.

- Sporengegengift

Keinerlei neue Ansatzpunkte durch Ermangelung Versuchsobjekte, elfischer
Wunderblaetter oder dem puren Sporenkeim.


- Feldscherei

Wundungen welche zum Tode fuehren vermoegen, sind bei allen
beteiligen Truppen -ebengleich Todesfaelle- nicht aufgetreten
während meiner Verweilzeit.


- Heilerbetreuung, unkritisch

Folgende Faelle bedurften einer kurzweiligen Heilkundlichen
Betreuung und waren in diesem Rahmen geschwind abgeschlossen.

  • durch verhaerteten Kot erschwerte Stuhlentleerung bei Teilen

der Marine durch vermutet ungewohnte Nahrungsmittel. Veraenderte
Speis-Empfehlungen auf Grundlage Saeftelehre halfen schnell ab.
Chirurgischer Einsatz war nicht von Noeten.

  • In den ersten Tagen verstaerktes Auftreten von ploetzlichen Darmkatarrh

bei Angehoerigen der Kriegsneulinge der Rittergarde.
Nach Gewoehnung an die eher ungefahrvolle derzeitige Strategie des
Wurzeldaimonium im Beobachtungszeitraum, klangen die Beschwerden indes rasch ab.


  • ein Fall von leichter Verdrehung des li.Fußes eines Magus

der Blutgarde, nach Stabilisierung war er wieder einsatzbereit


- Urteil Kriegsgeraetschaften

Wenngleich die Front ruhig Verlief und die Bedrohung sich nur
unkrisch durch vereinzelte Stoerangriff zeige, empfehle ich
das Beischaffen von Ballisten und anderweiligen Feldkriegsgeraet,
um groessereren Bedrohungen Herr werden zu können


- allg. Lagebeurteilung
Keine Neuigkeiten im Frontabschnitt. Feindlage passiv-stabil.
Für langfristige Beurteilungsaussicht empfehle ich Spaehangriffe.

Die gemeinsamen Gebete der Angehoerigen der Blutwache zu
unseren HERREN ANGAMON nenne ich Ursaechlich fuer die derzeitige
Angriffserlahmung des Feindes.


gez.
Professor Medicas







Brief aus der Geiselhaft 15. Oner 30 n.H.


Dem Magistrate Finsterwangens:
Ein jeder Empfaenger des vorliegenden Schriftstueckes moege es bitte unseren Anfuehrer dem
Rechte entsprechend Hochmagier Sullin vorlegen. Jener wird die meinige Handschrift erkennen.

So kam es dann, wenngleich unglaeubiges Staunen erzeugend, das
Ich, Professor Medicas, selbigst diese Zeilen mit eigener Hand niederschrieb.
Nicht das man es je glauben wuerde, indes war es der Wunsch meiner Gastgeber jenes eben zu befehligen,
In dem Wissen, es wuerde meiner Lebendigkeit als Beweise dienen. Gleichsam
Sollt ich ebenfalls die Grosszuegigkeit meiner Gastgeber; mich noch nicht dem
Tode zu ueberantworten, aczentuiert anmerken und hervorheben, und gleich auch dem Magistrate die
Erinnerung anheim kommen lassen, im Bezuge auf dem ersten Schriftstücke, in welches meine Gastgeber die
Restlichen Bedingungen für die meinige unversehrte und bluehende

Wiederkehr und weitere Drohung nach Ungemach hinterliessen.
Aber ihr sollt Kenntnis erlangen: man fuege mir keinerlei Pein zu, und plane jenes nicht mit unserem Volke,
Richtigerweisse unserer Gemeinde, anzutun. Sollten wir denn nur die Bedingungen vollendigen.

Der HERR moege ueber uns
Alle wachen und
SEIN Segen mit uns. gez. Prof.Medicas in Geisselhaft der Gruppe Unheilvoll