Gernod ap End

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Gernod ap End
Gernod ap End Bild.jpeg
Name Gernod ap End
Spitzname der Blutgraf
Rasse Mensch
Rang Hochadliger
Titel Reichsgraf von Ersont, König von Cortan
Glaube unbekannt
Herkunft Ersonts Tal
Kultur Nordgaladonisch
Geburtsdatum 27. Oner 25 v. Hilgorad
Alter 55
Haarfarbe weiß
Augenfarbe grau
Statur schlank
Größe 177 Halbfinger
Status Aktiv
Typ Festlandcharakter

Als Sprössling einer hochadligen Familien Galadons verbunden mit der Herrschaft eines der wichtigsten Lehen des Reiches wurde Gernods Ehrgeiz nur noch dadurch angestachelt sich den älteren Blutslinien durch militärische Erfolge verdient zu machen. So wurde er nach klassischer Manier mit 7 Jahren in die Knappenausbildung bei einem befreundeten Hochadligen gegeben und lernte dort das Waffenhandwerk, die höfische Sitte und den Glauben an die Viere. Mit 14 Jahren bereits zum Ritter geschlagen führte er von nun an auch Strafexpeditionen in die khalandrischen Grenzlande an und verdiente sich dort seine ersten Sporen.

Auf einer dieser Expeditionen lernte er auch seine zukünftige Gattin kennen, Theklida, eine junge Bellumsnovizin, die in den folgenden Jahrzehnten zur Erzgeweihten und Äbtissin des Klosters Bellumstrutz in den Skapen aufsteigen sollte.

Als Gernod seinem Vater auf den Thron Ersonts nachfolgte gehörte er bereits zu den erfahrensten und erfolgreichsten Truppenführern Galadons und war berühmt für seine Siege gegen Khalandrier und Orken, aber auch berüchtigt für seine kühlen, berechnenden Taktiken.

Seine anwachsende militärische Macht warf er gegen die alten Fürstenhäuser in die Waagschale als der Handelskrieg zwischen Malthust und Papin eskalierte und nur durch seine eindeutige Stellungnahme konnte ein Krieg verhindert werden. Die gespannte Lage und das geschwächte Königtum Galadons forderten ihn dazu heraus ein Lehensbündnis zu begründen, welches er den "Ersonter Bund" nannte. Es schmeichelte seinem Stolz, dass es ihm zusammen mit seinen Bündnispartnern im Norden gelang einige Herzogtümer aus dem Süden für den Bund zu gewinnen.

Nach dem Wiedererstarken des Königtums in Galadon löste sich der Ersonter Bund ebenso auf wie der konkurrierende Pakt der Viereinigkeit und ließ Ersont erstarkt und wohlhabend zurück wie selten zuvor. Gernods Initiative ist es zu verdanken, dass sich die nördlichen Lehen unabhängig von Galadon erklärten und das neue Königreich Cortan begründeten. Auch war er es der den Grafen Theobald von Papin auf den Königsthron hob und seine Herrschaft militärisch stützte.

Den größten Teil des Cortanischen Krieges verblieb Gernod allerdings in seiner Heimat, da er die Aufgabe hatte die Nortraven unter Hetmann Wulfhold aufzuhalten und abzuwehren, sollten sie sich daran machen ihrem Verbündeten Galadon zu Hilfe zu eilen. Durch eine List gelang es dem Hetmann allerdings die Truppen Gernods zu umgehen und so wendete sich das Kriegsglück gegen Cortan. Gernod machte sich auf nach Süden um die Nortraven doch noch zu schlagen und sich damit zum Nachfolger Theobalds als König von Cortan zu empfehlen. Doch in dieser Schlacht kehrte der verschwundene Hilgorad zurück, an der Spitze eines vereinigten Orkheeres und dem IX. Kronregiment aus Ravel und entschied damit den Kampf.

Gernod wurde mit seiner Elitetruppe, den Ersonter Greifenreitern, in die Enge getrieben und beinahe festgesetzt. Seine Gattin Theklida von Bellumstrutz, welche ihm nachgeritten war, forderte ihn auf sich dem König und seiner Gnade zu ergeben, doch Gernod verlor sich in seinem Ehrgeiz und dem Streben nach Sieg. Er rief den Erzdämonen des erbarmungslosen Gemetzels an und tötete seine Frau und deren Novizen mit dem zerbrochenen Reitersäbel seiner Familie in seinem Verlangen einen mächtigen Pakt zu schließen. Der Höllenfürst ermöglichte es ihm mit seinen treuesten Rittern vom Schlachtfeld zu entkommen und nach Ersont zurück zu kehren, wo er seither ein blutiges und grausames Regiment führt und seine Herrschaft fest etabliert hat.

Oft genug und immer öfter verlangt es den einst strahlenden Ritter danach erbarmungsloses Gemetzel zu vollbringen, und so führt er seine Blutreiter in das Niemandsland nach Khalandra um dort grausame Ernte zu halten und ganze Sippen und Dörfer auszulöschen. Doch sein größtes Verlangen gilt der Krone von Cortan, welcher er alles geopfert hat, seine Treue, seine Liebe und letztlich auch seine Seele. Deshalb bereitet er gegen Vandrien und Raziel, seinen Intimfeind, einen brutalen Feldzug vor.