Brynn ahm Mer: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 18. August 2019, 09:21 Uhr

Brynn ahm Mer
Brynn ahm Mer.jpg
Name Brynn ahm Mer
Rasse Mensch
Rang Hochadlige
Titel Königin, Ihre Majestät
Glaube Die Viere
Herkunft Falkenstein
Kultur Galadonisch
Geburtsdatum 5 vH
Alter 35
Haarfarbe Braun
Augenfarbe Rehbraun
Statur Schlank
Größe 165 Halbfinger
Typ Festlandcharakter

Geboren 5 Götterläufe vor der Thronbesteigung des Königs Hilgorad ap Mer wurde das Mädchen Brynn in Falkenstein, dem Dreh und Angelpunkt des Handels zwischen Endophal und Galadon. Mit zwei Kulturen aufgewachsen, lernte Brynn schon ziemlich früh, diplomatisch zu sein: des einen Leid war des anderen Freud und umgekehrt, und so war es fast schon gute Sitte, selbst als junges Mädchen höchst diplomatisch vorzugehen.

Brynns Eltern waren einfache Händler. Miajana und Karlon Listpfad kümmerten sich darum, dass die örtlichen Hospitäler und Heiler mit allem nötigen an Heilkräutern, Tinkturen, Verbänden und derlei versorgt wurden. Davon ließ sich recht gut leben, auch wenn die Familie weit von Reichtum entfernt war. Brynn besuchte die Schule ‚Astraels Segenswort‘ und lernte dort Lesen, Schreiben, Geographie und einiges an Geschichte. Als ihrer Mutter der große Durchbruch im Handel gelang, veränderte sich ihre finanzielle Situation im positivem Sinne, denn sie versorgten nun auch die adligen Häuser vor Ort und die Orte in der Umgebung mit allem nötigen, ebenso wie mit edlen Gebräuen wie hochwertigen Ölen und Parfümen. Brynn wurde von der Schule genommen und privat unterrichtet, wodurch ihr eine vielfältige und reiche Bildung zuteil wurde.

Das Mädchen sollte natürlich das wachsende Handelshaus übernehmen, aber der Handel lag der zurückhaltenden, klugen Brynn überhaupt nicht. Sie sah sich lieber als Erzieherin junger Menschen, als Lehrerin. Ihre eigene Lehrerin, die mittlerweile verstorbene Dienerin Astraels Ariala Weißhand, hatte sie schwer beeindruckt und diesen Wunsch in ihr geweckt. Brynns Eltern waren darüber wenig begeistert, schließlich aber hatten sie ja noch einen Sohn, Dirin, der von nun an in das Geschäfts der Familie einbezogen wurde.

Brynn jedoch trat in den Dienst eines Adelshauses endophalischen Blutes und konnte mit Fleiß und ihrer fleißigen, ruhigen, ehrlichen und herzensguten Art das Vertrauen ihrer Arbeitgeber gewinnen. So durfte sie bei der Erziehung der Kinder ihrer Herren helfen und somit Erfahrung zu sammeln, um ihrem eigentlichen Ziel, Lehrerin werden zu können, näher zu kommen.

Sie gewann – vermeintlich - das Vertrauen ihrer Herrin Sah Tuarem u Mahasu und begleitete sie fortan; das war zwar nicht in ihrem Sinne, denn die jüngere Schwester der Herrin hatte Kinder und dort wäre sie lieber gewesen, aber ihr Pflichtgefühl verbot es ihr, wirklich zu protestieren und so fügte sie sich, nichts ahnend, das dies den Lauf ihrer Geschichte ändern würde.

So vergingen die Götterläufe und Brynn hatte zahlreiche Verehrer in dieser Zeit. Sie war auf schlichte Weise hübsch, gebildet, klug, nicht ganz arm und zu jedem freundlich. Als jedoch die ersten der Verehrer zu aufdringlich wurden, lernte sie sich der ungewollten Aufdringlichkeit zu erwehren und führte fortan zu ihrer eigenen Sicherheit einen Dolch mit sich, den sie alsbald beinahe meisterlich zu führen wusste.

Ihre Herrin erhielt in jener Zeit eine Einladung zum großen Ball am Hofe in Bernstein. Brynn diente ihr nun schon 5 Götterläufe und arbeitete, wenn diese sie nicht benötigte, so oft es ihr möglich war bei den Kindern im Haushalt mit, und so war sie gar nicht begeistert, mit nach Bernstein genommen zu werden. Natürlich fügte sie sich – allein schon aus Sorge, unterwegs könnte ihrer Herrin etwas zustoßen - und reiste mit dieser an den Hof der Bernsteinburg. Tatsächlich fiel ihre Herrin, während sich Brynn auch den ein oder anderen Verehrer anlächelte, in die nähere Auswahl des Königs und so durfte Brynn sogar den König sehen, als sie an der Seite ihrer Herrin vor diesen treten durfte.

Sie sah den Dolch zuerst, den ihre Herrin aus dem eleganten Gewand zog. Er war schwarz überzogen mit einer widerlichen Masse und schien alles Licht aufzusaugen. Mit einem grässlichen Schrei sprang die Attentäterin vor und stürzte sich auf den König, der sich gerade arglos niederlassen wollte. Brynn zögerte nicht und warf sich nach vorne, die volle Teekanne nach ihrer Herrin werfend, und fühlte nur noch, wie der Dolch ihre Flanke durchstieß. Die Teekanne hatte den Stoß vom Herzen abgelenkt und ihr - und somit auch dem König - damit das Leben gerettet. Der König rief die Wachen, während die Endophali einen zweiten Angriff auf den König wagen wollte; allerdings hatte der heiße Tee die rechte Hand der Attentäterin derart stark verbrüht, so dass auch der zweite Angriff das Leben des Königs verschonte, auch wenn ihm, ähnlich wie Brynn, eine augenscheinlich harmlose Wunde zugefügt wurde, ehe die Attentäterin überwältigt werden konnte.

Monde später erwachte Brynn aus einem todesähnlichen Schlaf und wurde sogleich auf die höchste Weise geehrt für die Rettung des Königs. Als dieser schließlich erwachte, wollte er seine Retterin sofort sehen und die Göttin Vitama beschenkte sie mit ihrem Segen und wand ein Band der Liebe, dicker als ein Tau um sie. Wenige Wochenläufe später hielt ihre Majestät um die Hand der mittlerweile in den Adelsstand erhobenen Dame Brynn an und ehelichte sie schließlich trotz aller Empörungen seiner (zu diesem Zeitpunkt bereits entlassenen) Berater am 2. Tag des Lichthochs im Jahre 18 nach Hilgorad.